TINY OFFICE

LEITUNG PROF. SEBASTIAN FEUCHT

PROJEKTBESCHREIBUNG:

Szenario:

Wir sind in einem ständigen Prozess der Veränderung, gerade in Krisenzeiten zeigt sich wie wandlungsfähig und damit handlungsfähig Gesellschaften, Strukturen und Organisationen sind. Für eine schnelle Entwicklung, für den Wechsel verschiedener Anforderungen bedarf es auch besondere Raum- und Gebäudestrukturen, die sich diesem raschen Wandel anpassen können. Wie können vorhandene Ressourcen genutzt werden und an welcher Stelle kann Regionalität auf moderne Art einfließen ?

Die HTW Berlin plant zwischen dem H-Gebäude und dem Urban Gardening ein Haus der Transformation, in dem das Green Office alle Nachhaltigkeitsaktivitäten der HTW koordiniert und Lehr-und in der Forschungsergebnisse in die Wirtschaft und Gesellschaft transformiert werden. Ressourcenschonung steht dabei im Vordergrund.

Aufgabe:

Ziel der Gestaltungsarbeit ist die Entwicklung des Ortes der Transformation an der HTW. Die sinnliche Erfahrung des Ortes bei unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen, die unterschiedlichen Nutzungsarten in unterschiedlichen Konstellationen muss berücksichtigt sein. Dabei ist der Außenbereich wie der Innenbereich zu gestalten.

Es sollen visionäre zukuftsfähige Lösungen erarbeitet werden die sowohl an der HTW als auch an anderen Orten der Erde realisiert werden können.

HUG

Hanne Wandrey, erik schuhmann, ulrike sievert
HUG

HUG

Hug ist ein modulares Gebäudesystem, welches in viele ver- schiedenen Szenarien umsetzbar ist. So ist ein Modul ein low-budget Tiny-Office und sechs Module könnten ein Notlazarett bilden. Im finalen Entwurf mit vier Modulen ist Platz für geschlossene Konferenzen, fokussiertes Lernen und interdisziplinären Austausch geboten, um den Personen am Campus die Möglichkeit zu geben sich außerhalb des Hörsaals kennenzulernen. Wir haben bei der Konstruktion auf eine für Schwertransporte geeig- nete Gebäudebreite von 3m ge- achtet, so dass der Transport kein Problem darstellt. Die Wandver- kleidung ist je nach Bedarf und äußeren Gegebenheiten indivi- dualisierbar, eignet sich so für verschiedenste Standtorte.

HAUS DER TRANSFORMATIONEN

CHristian Pichowski

„Im HdT, das auf dem Campus Wilhelminenhof entstehen soll, werden sich Studierende, Lehrende, Forschende und Akteure_ innen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft vernetzen können, um interdisziplinäre Nachhaltigkeitsaktivitäten zu planen und deren Sichtbarkeit zu erhöhen.“

Dieser Entwurf basiert grundlegend auf der Größe von Containern, wurde jedoch aufgrund einer asymmetrischen Formgebung in der Grundfläche erhöht. Die Asymmetrie verleiht dem Entwurf eine zukunftsorientierte Anmutung, welche sich grundlegend von den Konventionen der Regelgeometrie distanziert und somit neue Raumgefühle schafft.

Die Fassade besteht aus Segeltuch, welches zum Einen für alle Witterungen geeignet ist und zum anderen eine gewisse Wär me in der Haptik vermittelt. Im Innenraum wird die Konstruk- tion zum tragenden gestalterischen Element. Asymmetrische Fachwerkrahmen, welche mit Kork in den Zwischenfeldern gefüllt sind, sorgen für spannende visuelle Eindrücke. Im Außenbereich bietet die großflächige Terrasse aus Thermoholz weitere Möglichkeiten den Arbeitstag nach draußen zu verlegen. Auf der Dachterrasse hat man die Möglichkeit sich in ein Sitzkissen zu legen und einen wunderbaren Blick auf die Spree zu genie- ßen. Großflächige Solarpaneele sorgen dafür, dass Laptops, Kühlschränke und andere Geräte, mit Energie versorgt werden können.

Damit eine aktive Erholung gewährleistet wird, hat man die Möglichkeit sich an diesem Ort Fahrräder auszuleihen, Tischtennis oder Volleyball zu spielen.

Die offenen Räume der beiden Gebäude, als auch die Terrasse , welche sich wasserseitig befindet, bieten Raum für Einzel-, aber auch Teamarbeit. Hierfür wurden spezielle Workspace generiert, welche sich der Geometrie des Gebäudes anpassen. für die Teamarbeit wurden zwei große Konferenztische sowohl im Innen, als auch im Außenbereich integriert.