Claudius Lotz über das Exchangesemester an der Høgskolen i Oslo og Akershus

gepostet am 17. Jun, 2016

 

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Ankunft

Nach dem nicht mal zwei Stunden dauernden Flug von Berlin Schönefeld nach Oslo Gardemoen kamen wir drei HTW‘ler (Paulina, Annina und ich) am schönen Flughafen in Norwegen, nicht weit von Oslo City entfernt, an.

Nach kurzer Orientierung nahmen wir den Schnellzug zu dem ca. 15min entfernten Hauptbahnhof, Oslo Sentralstasjon und liefen von dort, unwissend wie anstrengend es wirklich mit Gepäck werden würde, erst einmal querfeldein in Richtung der ersten SiO Studentenunterkunft. Dank der Empfehlung von unserer ehemaligen Norwegischen Austauschstudentin Anja zogen wir es vor, nicht am abseits liegenden Studentenwohnheim in Åråsen, sondern in Citynähe zu wohnen.

Da wir bereits ein paar Tage vor Studienbeginn in unser Austauschland gereist sind, hatten wir genügend Zeit uns bei herrlichem Sonnenwetter die Stadt und alles was so in den ersten Tagen nötig ist auf eigene Faust zu erkunden und zu erledigen.

Hierbei ließ sich schnell feststellen, dass die Innenstadt mit ihren Gebäuden und kleineren urbanen Accessoires und Skulpturen durchaus einen Sinn für Design und Geschmack beherbergt.

Am Montag den 10.08.2015 sollte es dann also losgehen. Die erste Einführungsveranstaltung fand in Oslo am Hauptcampus der HiOA statt. Dort sahen wir eine ganze Menge neuer Gesichter aus den anderen Studiengängen und zum ersten Mal auch unsere internationalen Mitstudierenden und unsere zwei „Fadders“ aus dem 2

 

. Jahrgang (Maggie und Jules), die uns die ersten zwei Einführungswochen an die Hand nehmen würden.

Nach kurzem Anschnuppern ging es in gesprächiger Stimmung in Richtung Kjeller. Dem Ort, Nahe Lillestrøm, wo das Product Design Department (PDD) auf dem zweiten der drei Campi der HiOA angesiedelt ist. In der Eingangshalle des modernen Unigebäudes wurden wir von Vibeke und Steen, zwei uns bereits bekannten Gesichtern des PD-Departments, in Empfang genommen, anschließend nach Bachelor und Master aufgeteilt und

zu dem Vorlesungsraum gebracht, in dem wir unsere Kommilitonen des 3. Jahrgangs das erste Mal antrafen.

Unwissend, was uns erwartet, ging es nach einer kurzen Vorstellungsrunde gleich in die Vollen, da am ersten Tag direkt die Projekte für die kommenden Wochen gewählt wurden und sich die entsprechenden Teams zusammenfinden. Insgesamt gab es während des gesamten Semesters zwei Hauptprojekte (Product Design Specialization und Dynamic Project Leadership) welche mit zusätzlichen Abgaben, Vorlesungen und Wahl-Workshops gespickt wurden, wie sich im Laufe des Semesters herausstellte.

Maggi und Jules waren im Laufe der zwei ersten Einführungswochen sowohl tagsüber in der Uni als auch nachmittags und abends für uns da, wenn der Tagesplan alle möglichen Kennenlern-Events für uns Internationals und die neuen Norwegischen Erstsemester vorsah.

Auch wenn die Tage dadurch häufig sehr lang, nicht nüchtern und etwas schlaflos ausfielen, hat es sich auf jeden Fall gelohnt, an den Events die nach der Uni stattfanden teilzunehmen und so schnell Kontakt zu den Norwegern zu schließen

Zum Campus

Die Uni in Kjeller ist, wie bereits erwähnt, zwar etwas ab vom Schuss aber dafür ein sehr moderner Campus und besonders das PDD hat mir mit seiner Aufteilung und den Arbeitsräumlichkeiten sehr gut gefallen. Im Erdgeschoss befinden sich die Werkstätten.

Voneinander abgetrennt eine Holz-, Metall-, Keramik- und eine offene Werkstatt, welche bestens ausgestattet sind. Das CAD-Lab mit 3D-Drucker und Lasercutter befindet sich neben dem Fotostudio im Keller. Im 1.OG siedeln sich alle drei

BA-Jahrgänge an (wie viel

leicht schon

aufgefallen ist, spricht man dort in Jahrgängen, nicht in Semestern) welche, wenn auch voneinander getrennt, offen und untereinander gut zugänglich sind.

Im 2.OG verstecken sich die Masterstudierenden, mit denen wir relativ wenig zu tun hatten, sowie die freien Computerarbeitsplätze und der allseits beliebte Plotter über den eine Menge für die Projekte gedruckt w

urde.

Insgesamt ist die Hochschule an wirklich allen Ecken gut ausgestattet und man hat immer genügend Ansprechpartner, sowohl auf lehrender als auch auf studierender Seite, zur Verfügung. Die allgemeinen Öffnungszeiten waren leider nur bis um 22:00h, dafür tendieren die Norweger aber grundsätzlich dazu früh anzufangen, was hin- und wieder für „Spaß“ gesorgt hat…

Nach einer einwöchigen Einweisung in alle drei Werkstattbereiche, wurde in Form eines ausgefüllten Berichtheftes und ein paar Werkstücken geprüft, ob wir selbstständig in den Werkstätten arbeiten können. Besonders interessant, vor allem für mein erstes Projekt, war die Metallwerkstatt, in der besonders das Schutzgasschweißen häufig Verwendung fand und einfach ganz neue Möglichkeiten des funktionalen Prototypenbaus ermöglicht hat.

Die Semesterprojekte

Mein erstes, dreimonatiges Semesterprojekt befasste sich mit dem Thema Walking Aid – der Verbesserung oder Entwicklung eines Laufhilfsmittels für körperlich eingeschränkte Personen.

Als weitere Wahlmöglichkeiten standen das Design eines funktionellen Couchtischs, der sich in Höhe und Breite variieren lässt, sowie die Weiterentwicklung von bereits angefangen Projekten aus dem vorherigen Semester, wie z.B. einer Babykrippe zur Auswahl.

Die Teams bildeten jeweils einen eigenen Workspace, indem Tische und Pinnwände zusammen gerückt und die ersten Timelines und Research-Fragen ausgedruckt und an die Wände gehängt wurden.

Beneidenswerter Weise konnten die Arbeitsplätze am Ende eines Tages so im Prozess zurück gelassen werden, wie sie waren, da keine PD-fremden Personen in die Etagen kamen und insgesamt ein hohes Maß an gegen

seitigem Vertrauen und Ehrlichkeit innerhalb des PD-Departments herrschte – sehr angenehme Arbeitsatmosphäre.

Im Laufe dieser drei Monate dienten die Teilnahme an Vorlesungen und die Zwischenabgaben von Skizzen, schriftlichen Projektzielsetzungen, Moodboards, 3D-Abgaben, kleinen Vormodellen und weiteren Einreichungen als Milestones und als Bewertungsgrundlage für die Endnote.

Im zweiten Projekt ging es im Kern darum, mit drei weiteren Kommilitonen des 3. Jahrgangs die Führung eines kleinen Designteams zu übernehmen, welches aus Studenten des 1. und des 2. Jahrgangs besteht und für die gemeinsame Realisierung eines Designauftrags zu sorgen.

In einem einwöchigen Einführungskurs bekamen wir von einem externen Lehrenden praxisnahe Tipps und eine Einweisung zu den bevorstehenden Herausforderungen der nächsten Wochen.

Als Kooperationspartner war unser Team in Kontakt mit einer Firma getreten, die ein neues Design für eine Mülltonnen-Verkleidung suchten, welche von Menschen mit Behinderung, bzw. wieder in die

Arbeitswelt einzugliedernden Erwachsenen hergestellt werden soll.

Die Schwierigkeit hierbei lag darin ein interessantes Design mit den Produktionsvoraussetzungen der Firma zu vereinen und dass am Ende der kurzen, vierwöchigen Phase ein produktionsfähiges Design präsentiert werden konnte.

Dieses Projekt war durchaus sehr stressig, da es eine komplett neue Aufgabe ist, sich neben dem Design (was für einen selbst häufig zu kurz kommt) vor allem auf die organisatorischen Projektmanagementaspekte zu konzentrieren. Neben einer abschließenden Präsentation beim Kunden, mussten wir Teamleader eine Präsentation zu unserem Projektmanagement halten und eine schriftliche sowie fotografische Dokumentation dazu hochladen.

Freizeitgestaltung

Neben dem zeitintensiven Studium, haben wir dennoch die eine oder andere Möglichkeit wahrgenommen das Land und die wunderschöne Landschaft von Norwegen zu erkunden. Angefangen mit einem Wochenendtrip zu der Hütte eines Norwegischen Kommilitonen, wo wir neben Musik am Lagerfeuer in einem Tipi auf Tierfellen schliefen, über eine wunderbare Wanderung zum Touristen-Must-See der „Troll Tunga“ bis hin zu einer tollen Abschlussreise zu der Inselkette den Lofoten.

Es gab noch wesentlich mehr Möglichkeiten, weitere Teile des Landes zu sehen und noch mehr Freizeitaktivitäten zu unternehmen aber im Großen und Ganzen ist es für mich ein guter Kompromiss aus einem vernünftigen Studium und einem tollen Urlaub geworden.

So wie bei jeder tollen Klassenfahrt, war es auch bei diesem Auslandssemester der Fall, dass man sich zum Ende einer solchen Zeit immer am besten mit allen versteht. Der Unterschied liegt darin, dass man viele der gerade begonnen Freundschaften erst mal nicht wiedersieht, da jeder in sein Heimatland zurück fliegt. Aber nun hat man noch mehr Gründe die Welt zu bereisen.

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Einblicke durch die Brillen ic! berlins

gepostet am 13. Mai, 2016

Kim und Jann

Stecken, Klipsen, Drehen – mit diesen Handgriffen kann man eine Gruppe Industriedesign-Studenten  einen ganzen Vormittag lang beschäftigen. Hätten Sie nicht gedacht? ic! berlin kann es.

Die Designer-Brillen der Firma zeichnen sich durch ein besonderes Feature aus: Sie funktionieren – anders als herkömmlich Brillen – ohne Schraubverbindung und basieren stattdessen auf einem einfachen Steckprinzip. Was als Studienaufgabe begann, ein Verbindungsgelenk ohne Schrauben zu entwickeln ist heute die international bekannte Firma ic! berlin.

Begrüßt wird unsere Gruppe von Kommilitonen der HTW vom Studiengang Game Design, der uns durch die Büro- und Manufaktur-Räume ic! berlins führte. Box Sack und Schaukel gehören genauso zur Einrichtung wie eine gemütlich , einladende Sitzecke und eine großzügige Kücheninsel. Wer hier arbeitet, wird in jeder Emotionslage ernst genommen.

Zu Beginn der Führung begeben wir uns zunächst auf die Dachtrasse der Firma, die einen beeindruckenden Blick auf den Fernsehturm und über die Dächer Berlins bietet. Durch die Manufaktur- und Büro-Räume ic! berlins geführt erhalten wir anschauliche und umfassende Einblicke in den Herstellungsprozess der Designbrillen, sowie wissenswerte Fakten zur Entstehungsgeschichte der Firma.

Das Lasern, Biegen und Schleifen des Federstahls wird maschinell ausgeführt – der Rest, wie das Einsetzen der Gläser oder Dekor-Applikationen, sind Handarbeit, bei der sich die Arbeiter/innen bereitwillig von uns über die Schulter schauen lassen und uns unsere Fragen äußerst freundlich und hilfsbereit beantworten.

Die Führung endet schließlich an der „Wall-of-Frame“, an der von der ersten noch handgefertigten Brille bis zur aktuellen Kollektion alle Brillengestelle chronologisch aufgereiht sind. In diesem Überblick manifestiert sich die Entwicklung der Firma noch einmal sehr deutlich. Die Brillengestelle tragen Namen wie „Peter oder „Merle“, Berliner Nachtclubs wie das „Ritter Butzke“ oder Berliner S- und U-Bahnstationen – eine liebevolle Affinität und Identifikation mit Berlin.

Zum Schluss bleibt auch noch Zeit, sich durch die Brillengestelle durchzuprobieren, um mit seinem Lieblingsgestell am hauseigenen Fotoautomaten ein Erinnerungsfotos zu machen.

Verblüffend war die Aufgeschlossenheit und Transparenz mit der wir in die Produktionsschritte der Firma eingeweiht wurden. Diese Eigenschaften drücken sich ebenso im Firmen-Konzept ic! berlins aus. So findet beispielsweise jeder Kunde auf der Innenseite seines Brillenbügels die Handynummer des Firmen-Chefs Ralph Anderl, um Feedback, Fragen und Kritik einzureichen.

Es bedanken sich ganz herzlich für diese sehenswerten Einblick durch die Brillen ic! berlins das 1. Semester Industrial Design der HTW Berlin.

Hinweisen möchte ich zu Ende des Berichts noch auf die „Drink- and Draw“-Events unserer Game Design-Kommilitonen bei ic berlin. Akt- und Porträt-Zeichenkursen mit feiern und tanzen. Einmal im Monat findet eine „Drink- and Draw“- Motto-Party statt, bei der im Motto-Dress Code für einander Model gestanden und zeichnen wird.

Ein großartiges Kunst-Event, dass die Möglichkeit bietet, sich über Kunst auszutauschen, sich zu verkleiden und zusammen Zeichnen zu lernen.

Kim Kakoschke über die Exkusion im Fach Konstruktion und Fertigung bei Prof. Sebastian Feucht

 

Besuch des Otto Bock Science Center

gepostet am 24. Jan, 2015
Staunen

Der Besuch des Science Center am Potsdamer Platz lohnt sich!

Die Architektur ist eindruckvoll, die Ausstellung ist sehr anschaulich. Eine tolle Führung und die interaktiven Medien (übrigens von Art&Com) verdeutlichen, wie wir uns bewegen, greifen, rennen, laufen – Komplexität pur! Die Protesen sind hochtechnologisch und ausgezeichnet gestaltet.

Otto Bock ist ein deutsches Familienunternehmen, dass in Forschung und Entwicklung im Bereich Orthopädietechnik führend ist.D

Die Ausstellung besuchten wir im Rahmen des Kurses Universal Design Thinking mit Prof. Birgit Weller.

Fotos: Alexander Naumann, Birgit Weller

 

NID International Bamboo Workshop 2014 — Tag 6

gepostet am 6. Dez, 2014
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„IT’S THE FINAL COUNTDOWN“, um frei nach EUROPE zu zitieren.

Willkommen zum Präsentationstag! Ein bunter Mix aus letzten Anstrichen, finalem Schleifen und dem Aufbau der Präsentation, die unsere Professoren Katrin Hinz, Birgit Weller und Jan Vietze gestalteten. Wir haben die große Ehre im wunderschönen ‚Aquarium‘ ausstellen zu dürfen, einem von allen Seiten verglasten Raum mit Ausblick ins Grüne. So einen Raum wünschte ich mir auf den Wilhelminenhofcampus! Als wir uns die Resultate dieser fünfeinhalb Tage ansahen wurde uns staunend bewusst, wieviel wir in so kurzer Zeit gestaltet hatten.

Von indischer Seite wurde der Zugang aufwendig mit frischen Blumen geschmückt.

Nach einem kleinen Snack im BMW (Behind the Metall Workshop 😉 trugen wir unsere einheitlichen, extra gefertigten BAMBOO-WORKSHOP-SHIRTS und versammelten uns zur Präsentation unserer Ergebnisse. Mit einer feierlichen Zeremonie wurde die Ausstellung vom Direktor eröffnet. Wir waren erstaunt, wieviele Lehrende und Gäste Interesse an unseren Arbeiten zeigen. Das Feedback war großartig!

Die herausragende Vorbereitung des Workshop, die Arbeitsbedingen, die Unterstützung duch die Craftmen, das Wohnen auf dem Campus, die intensive Betreuung und täglich nur wenige Stunden zum Essen und Schlafen hatte sich gelohnt.

Bilder: Kay Kazemi, Marten Jahn, Birgit Weller

NID International Bamboo Workshop 2014 — Tag 5

gepostet am 5. Dez, 2014
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Es ist Donnerstag und das wilde Treiben im Workshop wird bei nahender Präsentation noch wilder. Uns – 25 indischen und deutschen Studierenden – stehen seit Workshopbeginn für die Realisierung unserer Ideen und Entwürfe drei Craftsmen zur Seite. Zwei Craftsmen sind extra für uns aus Ostindien angereist!  Die erfahrenen Handwerker spalten, biegen, schneiden und verformen den Bambus spielend. Für uns ist die Situation doch sehr ungewohnt, Entwürfe zu zeichnen und dann bauen zu lassen. Auf diese Weise können aber auch größere Objekt, wie Stühle oder Kinderschaukeln entstehen. Für uns ist es jedoch teilweise einfacher unsere Ideen selbst zu bauen – die Sprachbarriere wird hier doch deutlich spürbar. Bambus ist außerdem so ein tolles Material, dass wir es genießen es selbst zu bearbeiten.
Auch die Presse begleitete uns heute erneut, machte eifrig Fotos und interviewte Teilnehmer. Wir sind beeindruckt, welche mediale Präsenz und Wichtigkeit das NID hat.

Parallel zu unseren Projekten arbeiten wir an einer Dokumentation über das Projekt. Ohne die fantastische Unterstützung des Direktors Pradyumna Vyas hätten wir nicht diese Möglichkeiten. Wir waren froh, dass er uns bei seinem engen Zeitpan zu einem Interview bereit war 🙂

 

Bilder: Kay Kazemi und Birgit Weller

NID / HTW — International Bamboo Workshop 2014 — Irgendwo zwischen Klassenfahrt und VIP

gepostet am 30. Nov, 2014
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10 Studierende aus den Studiengängen Industrial- und Kommunikationsdesign der HTW Berlin (ID: Anna Maria Kathrein, Julian Böyng, Sabrina Moschütz, Danny Giebitz, Anica Pasbrig, Marten Jahn, Karolina Piaskowska KD: Gordon Teßmann, Kay Kazemi, Peter Kessel) sind mit den Professoren Katrin Hinz, Birgit Weller und Jan Vieze zu einem Workshop ans ›National Institute of Design‹ in Ahmedabad (Indien) eingeladen und besuchen dort ,neben einem sechstägigen Bambus Workshop mit indischen Studierenden, verschiedene Produktionsstätten und die Convocation 2014.

Es berichtet Peter Kessel, 9. Semester Kommunikationsdesign, HTW Berlin.

Tag 1

04:00 — Ankunft auf dem Campus: Nach acht Stunden Flug und viereinhalb Stunden Zeitverschiebung sind wir ›minus eins‹ in Ahmedabad gelandet. Marten gönnte sich eine Nacht in Abu Dabi und den Umweg über Mumbai (es gab Probleme im Buchungssystem, mit ca 16 Stunden Verspätung ist auch er am NID angekommen). Die erste Fahrt im indischen Taxi war aufregend und etwa gegen 4 Uhr Ortszeit begrüsste uns Prof. Birgit Weller, die schon vor ein paar Tagen auf dem Campus angekommen ist.

 

13:00 — Ein erstes Hallo: Unsere erste Nacht in den Gästehäusern — Geschlechter streng getrennt — war sehr kurz und zum Frühstück gab es nur Kekse. Wir mussten uns Entscheiden: Frühstück vs. Schlaf. Bei der ersten Tour über den Campus waren Professor Birgit und Professor Katrin (so werden Frau Hinz und Frau Weller hier genannt) unsere Guides und natürlich begrüßten uns die Exchange-Students Alexandra, Nicole und Anne, die ihr Auslandssemester hier verbingen.

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14:00 — Bamboo: Ab 14 Uhr gab es im Auditorium Vorträge von Workshopleiter Prof. Pravinsinh K. Solanki, Prof. Birgit und den indischen Studenten, die uns in die Thematik Bambus einführten. Nach einer spannenden Vorstellungsrunde teilten wir uns gleichmäßig in fünf deutsch-indische Gruppen auf und stiegen sofort in die Entwurfsphase ein. Aus fünf Themen konnte gewählt werden, darunter Jewellery Design und Office Accessories, Home Accessories (Kitchen/Dinning, Living/Bedroom), Nursery School furniture und Garden Accessories.

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19:00 — Nach 3 Jahren mal wieder Mensa: Unser erstes echt indisches Mensa-/Abendessen ist ein voller Erfolg, ein bisschen zu scharf, alle hatten Spaß und sind satt geworden.

Obwohl wir noch nicht viel vom Land gesehen haben, scheint der Campus wie eine Oase, seine tolle Architektur, das viele Grün und die Ruhe und Gelassenheit im Gegensatz zum Hupen und Rauschen der Strasse. Wir wurden von unseren indischen Mitstreitern sehr offen empfangen und neben Fachlichem ist genug Raum für gemeinsamen Tee, Witze und den Austausch über Klischees.

Weiter zu Tag 2

Wirtschaftspartnertag an der HTW

gepostet am 18. Okt, 2013

Die HTW Berlin war Gastgeber des 9. Wirtschaftspartnertages. Unser Studiengang hat sich mit einer kleinen Ausstellung den Unternehmen und anderen Forschunsgeinrichtungen präsentiert. Besonders diskuttiert wurden die Ergebnisse des Verpackungsprojektes mit dem Unternehmen Weidenhammer und die Entwürfe des Projektes mit dem Unternehmen Bellectric. Prof. Birgit Weller und Prof. Jan Vietze stellten die Möglichkeiten der Zusammenarbeit des Studienganges mit KMU’s vor. Erste Kontakte sind schon an diesem Tag entstanden.