Shifting the „Shift“ – Das Upcycling Projekt für die Arche e.V. Berlin Hellersdorf

gepostet am 2. Jul, 2018

Am Montag, den 25.06.18 trafen sich Studierende vom Studiengang Industrial Design der HTW Berlin zusammen mit den studierenden der BAU International im DRIVE Studio des VW Konzerns. Ein Ausstellungsort, wo Volkswagen seine Produktpalletten, aber auch neue, firmeninterne Konzepte und Denkanstöße präsentiert. Die vergangene Ausstellung war dem Motto „Shift“ gewidmet und im DRIVE Studio wurden Konzepte zum Begriff „Nachhaltigkeit“ bis Ende Februar 2018 gezeigt.

Nachdem die Ausstellung wieder abgebaut werden musste, hatten unter anderem die Studierenden der HTW Berlin T. Schütze (4. Semester), S. Tarasova und G. Jahner (2. Semester) die Gelegenheit mit den übrig geblieben Materialien ein Upcycling-Projekt mit dem Ziel Möbel für das Kinderhilfswerk Arche e.V. Berlin zu starten.

Das Projekt lief über mehrere Monate. Zu Beginn trafen sich die Studierenden mit Kindern des Arche e.V. um in einem Workshop zu erfahren, welche Wünsche die Kinder haben. Aus unzähligen Ideen wurden am Ende auch einige Konzepte in die Tat umgesetzt, wie zum Beispiel eine rollbare Tafel, an der Kinder malen und spielen können oder auch ein wabenförmiges Regalsystem, welches nicht nur Stauraum für Schulzeug und Spielzeuge bietet, sondern auch die Atmosphäre in den Räumen der Arche aufwertet. Da die Arche ein gemeinnütziger Verein ist, ist er auf Spendengelder und damit auch auf Möbelspenden angewiesen.  Dadurch herrscht ein Chaos bunt zusammengewürfelten Gebrauchsmöbel die hauptsächlich nur „funktionieren“ müssen.

Bei diesem Upcycling-Projekt hatten die Designstudierenden die Chance, nicht nur ein funktionales und kindgerechtes Möbel zu gestalten, sondern auch ein gesamtes Raumkonzept für Kinder und Jugendliche zu entwerfen, das ein neues Wohlfühlklima und damit eine hohe Aufenthaltsqualität erzeugt.

Bei der VW Konzern Pressemitteilung am 25.06.2018 im DRIVE Studio trafen sich dann die Kinder der Arche und ihre Betreuer mit allen Mitwirkenden, wie den Studierenden und Professoren der HTW Berlin und Bau International und den Mitwirkenden von Volkswagen, um die fertiggestellten Entwürfe zu erleben.

Weitere Impressionen unter: http://shift.volkswagenag.com/upcycling/

ZDF Beitrag zum Thema „Die Reparatur-Revolution – Weiternutzen statt wegwerfen“

gepostet am 29. Apr, 2018

Am Samstag den 28.04.2018 wurde erstmalig der Beitrag „Die Reparatur-Revolution – Weiternutzen statt wegwerfen“ in der Sendung plan b auf ZDF ausgestrahlt. Auch unser Studiengang Industrial Design mit dem besonderen Schwerpunkt Sustainability wurde für den Beitrag gefilmt. Prof. Feucht und einige Studierenden konnten sich zur Verantwortung von Design und Wegwerfgesellschaft positionieren. Sehr sehenswerter Beitrag der zum Nachdenken, aber auch Mitmachen in der Reperatur-Revolution anregt.

https://www.zdf.de/gesellschaft/plan-b/plan-b-die-reparatur-revolution-100.html

 

OLOID – eine Form mit vielen Features

gepostet am 17. Okt, 2015
OLOID - eine Form mit vielen Features

Der OLOID – ein geometrischer Körper, der es in sich hat. Er hat ein bisschen Ähnlichkeit mit zwei Miesmuscheln, die man in entgegengesetzter Form aufeinander stülpt. Korrekt ausgedrückt ist es eine konvexe Hülle zweier gleich großer, sich senkrecht schneidender Kreise, deren Mittelpunkte einen Abstand zueinander haben, der gleich ihrem Radius ist. Versteht ihr beim ersten Lesen auch erstmal Bahnhof? Dann schaut euch die Resultate hier selbst an!

Rühren, Umwälzen, Belüften

Wasser und Energie: die Schlüsselelemente der Zukunft. Die Inversions-Technik GmbH bietet eine fortschrittliche Technik zur Aufbereitung von Abwasser und Behandlung flüssiger Medien an. Die Maschinen werden als Rührer, Mischer und Oberflächen- Belüfter eingesetzt. Diese Rühr- und Belüftungstechnik basiert auf einer dreidimensionalen und impulsartigen Bewegung und auf einer speziellen Formgebung des Rührkörpers, des OLOIDS. Das Resultat: sparsamster Energieeinsatz und bestmögliche Lösungen in der Verfahrens- und Umwelttechnik.

Aus diesem Körper wurden Produkte entwickelt, die das Wasser so aufbereiten, z.B. in großen Kläranlagen, dass es gleichmäßig fließt und sich dadurch besser reinigen lässt. Kooperiert wurde mit der Firma Rexroth GmbH, die in der Praxisphase einige Modelle für unsere Studenten bereitstellten , an denen sie sich orientieren konnten. Das Projekt wurde von Prof. Birgit Weller und Prof. Jan Vietze betreut.

Fotos: Jan Vietze