Max Laß über sein Auslandssemester an der QUT in Brisbane

gepostet am 30. Mai, 2017

Markus und ich, Max, beide Studenten des Bereichs Industrial Design, machten unser Auslandssemester an der Queensland University of Technology in Brisbane, Australien.

Der Campus der Universität liegt im Herzen der Stadt – ganz anders als in Berlin laufen dort Tiere rum, die man bei uns wahrscheinlich nur im Zoo sieht.
Die Vorlesungen an der QUT sind je nach Kurs ähnlich bis hin zu sehr unterscheidlich zu Kursen an der HTW. Unser Hauptprojekt, in dem wir ein neues, innovatives System für öffentliche Verkehrsmittel in Brisbane und Umgebung  in Kooperation mit Bombardier entwerfen sollten, bestand aus einer endlsoen Recherche, die uns wochenlang an unsere Laptops fesselte. Es wurde alles streng nach einem geplanten Stundenplan abgearbeitet. Am Ende des Semesters hatten wir ungefähr eine Woche Zeit, aus den Ergebnissen unserer Recherche ein Produkt zu entwickeln, dass an der HTW in Sachen Ausarbeitung maximal für eine Zwischenpräsentatio

n gereicht hätte – den Austaliern hat‘s trotzdem gut gefallen! Darüber hinaus besuchten wir noch einen Kurs, in dem wir analoge und digitale Visualisierung vertieften, dieser hat wirklich viel Spaß gemacht. Die Lehrenden dieses Kurses wussten wirklich, wovon sie reden und konnten ihren Studenten in kurzen Zeit eine Menge beibringen. Der dritte Kurs, an dem wir teilnahmen, zielte auf die Gestaltung von Produkten in bestimmten Szenarien ab. Hier

war es eine Aufgabe, eine Toilette aus Pappe anzufertigen, die ohne Verwendung von Hilfsmitteln wie beispielsweise Klebe ein Gewicht von 100 Kilogramm hält. Das Szenario war hierbei frei wählbar, sodass ich eine faltbare Toilette gestaltete, die man beim Campen schnell aufstellen und nach Gebrauch gut verstauen kann.
Grob kann man sagen, dass der Arbeitsaufwand sich über das ganze Semester in Grenzen hielt, wenn man nicht all zu oft am Strand das gute Wetter genießt und sich auch mal wirklich hinsetzt und arbeitet, wird man seine Kurse schon erfolgreich abschließen. Es bleibt sogar Zeit zum Arbeiten, wer sich also nebenbei noch etwas dazu verdienen möchte, kann das machen – es ist sogar ziemlich einfach, dort einen Job zu finden!
Neben der Uni hatten wir, abgesehen vom Ende des Semesters, eine Menge Freizeit, sodass wir viel Zeit hatten, uns unterschiedliche Orte Australiens anzusehen, teilweise konnten wir sogar vor der Uni zum Strand fahren und den ganzen Vormittag surfen – wie cool ist das denn?!
Aufgrund der Tatsache, dass Markus und ich in einem großen Haus mit 26 Studenten aus elf unterscheidlichen Ländern zusammenlebten, nehmen wir beide Freunde aus aller Welt, sehr gute Englisch-Kenntnisse und einzigartige Partys mit!

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