Werkschau 2019

gepostet am 11. Sep, 2019

Nachdem man nun 2 Semester lang an Ideen getüftelt, vor Problemen verzweifelt und bei Abgaben geschwitzt hat, ist sie endlich gekommen – unsere jährliche Werkschau!

Mit Freude blicken wir zurück auf das letzte Jahr, während wir die Werkschau aufbauen. Aus dem großen Fundus unserer Arbeiten stellten wir Modelle und Projekte aus, die uns die letzten Monate begleitet haben. Diese wurden unter dem diesjährigen Thema ,,Neon‘‘ in Szene gesetzt. Ein Farbspektrum, welches vor allem im abgedunkeltem Ausstellungsraum zur Geltung kommt. Für weitere Bewunderung sorgte ein interaktives Licht- Hängesystem, welches ein Student aus dem Studiengang eigens für die Werkschau installiert hatte. Mit jedem Schritt wurde dabei ein weiterer Blick auf die fast schwebend wirkenden Objekte offenbart. Kinetische Skulpturen aus dem ersten Semester begleiten die Besucher auf dem Weg zu weiteren Ausstellungsräumen mit einer Vielfalt von Arbeiten. Von Formfamilien, Kontrastpaaren bis zu Murmelbahnen… Den Besuchern der Werkschau wurde ein umfangreiches Repertoire an Semesterarbeiten vorgestellt. Das i-Tüpfelchen der Werkschau war natürlich die Ausstellung der Bachelorarbeiten! Und wie bei jeder Werkschau lohnte es sich, in die anderen Studiengänge rein zu schnuppern und sich ein Gesamtbild vom Fachbereich für Gestaltung und Kultur zu machen!

Der Studiengang Industriedesign bedankt sich bei allen, die gekommen sind, die mitgeholfen haben und freut sich schon sehr auf die kommenden zwei Semester und die darauf folgende Werkschau!!

 

 

 

China Exkursion und Workshop 2019

gepostet am 1. Aug, 2019

Auch dieses Jahr hatten wieder einige Industrial Design Studierende der HTW Berlin die einzigartige Möglichkeit nach nach China zu reisen. Dieses Jahr ging die Reise in die Megacity Chengdu der Provinz Sichuan mit über 11 Millionen Einwohnern, um am dortigen Designcampus an einem gemeinsamen Design-Workshop teilzunehmen. Die Stadt bot sowohl tagsüber als auch Nachts genügend Eindrücke, um die Kreativität anzukurbeln, wobei selbstverständlich die spannende Kultur eine große Rolle spielte. Wenn man nach den zahlreichen kreativen Aktivitäten dann einen Moment der Ruhe suchte, waren die vielen naturnahen Rückzugsorte die perfekte Möglichkeit, dem Trubel zu entfliehen und dann gestärkt wieder ans Werk zu gehen.

    

 

        

 

        

 

Herzlichen Glückwunsch !

gepostet am 27. Sep, 2017

Wir gratulieren herzlich: Anne Banse, Aran Leptig und Tobias Härdtlein zum Deutschen Verpackungspreis Kategorie Nachwuchs 2017.

Toller Erfolg! 3 von 5 Preise gingen an die HTW Berlin!

 

Unter Strom

gepostet am 27. Sep, 2017

Ihr braucht einen guten Start in die kommende Woche?

Am 1.10. findet die BA Ausstellung und die aed Neuland Ausstellungseröffnung statt. Das Fest der Mobilität – Boxenstopp bietet viel auch am Abend die Illumination des Peter Behrens Hauses.

Wir freuen uns auf euch!

 

Schaut auch gerne mal bei uns auf Instagram vorbei:

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Werkschau 2017

gepostet am 31. Mai, 2017

SAVE THE DATE!

Die Werkschau steht wieder vor der Tür. Auch dieses Jahr ist der Studiengang Industrial Design wieder stark vertreten. Schaut vorbei, lasst euch inspirieren und vielleicht stellt Ihr nächstes Jahr eure Projekte aus. Wir freuen uns auf euch!

Folge uns auch auf Instagram

gepostet am 30. Mai, 2017

Industrial Design ist nun auch auf Instagram. Um immer auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein, einfach auf den link klicken und den HTW ID’lern auf Instagram folgen.

https://www.instagram.com/industrialdesign_htw/

Markus Erlando über sein Auslandssemester an der QUT in Brisbane

gepostet am 30. Mai, 2017

Industrial Design an der Queensland University of Technologie in Brisbane, Australia.
Seit meiner Kindheit war es immer ein Traum von mir eines Tages nach Australien zu reisen. Darum war ich sehr dankbar das es mir ermöglicht wurde mein Wintersemester 2016/2017 in Brisbane an der QUT zu absolvieren.

Die Bewerbung: Da es sich um keinen Partnerstudiengang meines Fachbereichs handelt, wurde die anfängliche Freude zunächst durch einen kleinen Papierkrieg mit den beiden Hochschulen sowie dem Bafög amt bezüglich einer Unterstützung bei z.B. den Studiengebühren getrübt. Das International Office der HTW war hier stets zur Stelle und eine sehr große Unterstützung!

Ankunft: Die QUT selbst trumpfte von Anfang an mit Ihrer Erfahrung mit internationalen Studenten sowie Austausch Studenten. Die Ankunft in Brisbane, Wohnungssuche, Beschaffung von Dokumenten und sonstige organisatorische Details waren durch die einfache Tatsache „vor Ort“ zu sein unglaublich vereinfacht.

Der Campus und das Campus Leben: Die QUT liegt im Herzen der 2mio Stadt Brisbane welche die dritt größte Stadt Australiens ist. Auf einer Landzunge, umrandet von dem Brisbane River geht der „Stadt-Campus“ nahtlos in den Botanischen Garten über. Insgesamt besteht gehören zur QUT 3 Standorte. In der Orientierungswoche wurden mehrere Organisationen, Vereine oder freiwillige Clubs vorgestellt welche verschiedene Interessen vertretenen. Von Naturwissenschaftlichen Forschungsgruppen über Sportvereine bis hin zum Pubcruwl Club bietet die QUT ihren Studierenden eine Bandbreite auch neben dem Studium schnell viele Kontakte zu knüpfen und Australien und ihre Menschen kennen zu lernen.

Das Studium: Das Studium ist durchdacht und die Universität lässt mit Ihrer Ausstattung keine wünsche offen. Dennoch fiel der Einstieg zunächst schwer da es doch sehr unterschiedlich gehandhabt wird als in Europe. Klassen bestanden teilweise aus 50 Studenten (teilweise auch ziemlich Jung mit gerade einmal 18 Jahren), einem Professor und seinen 4 Dozenten. Das selbstständige und kreative Arbeiten wurde für die älteren Semester aufgehoben, da ich im Austauschprogramm aber nur Kurse des unteren Semesters belegen durften war es schwierig an einigen Kursen Interesse zu entwickeln.

Fazit: Die QUT selbst ist eine moderne Universität welche Ihren Studenten viele Möglichkeiten bietet. Meiner Meinung nach weicht das Industrial Design Studium aber grundlegend von dem der HTW Berlin ab, was dazu führte das ich außerhalb der QUT unglaublich viel gesehen, gelernt und erlebt habe.

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Max Laß über sein Auslandssemester an der QUT in Brisbane

gepostet am 30. Mai, 2017

Markus und ich, Max, beide Studenten des Bereichs Industrial Design, machten unser Auslandssemester an der Queensland University of Technology in Brisbane, Australien.

Der Campus der Universität liegt im Herzen der Stadt – ganz anders als in Berlin laufen dort Tiere rum, die man bei uns wahrscheinlich nur im Zoo sieht.
Die Vorlesungen an der QUT sind je nach Kurs ähnlich bis hin zu sehr unterscheidlich zu Kursen an der HTW. Unser Hauptprojekt, in dem wir ein neues, innovatives System für öffentliche Verkehrsmittel in Brisbane und Umgebung  in Kooperation mit Bombardier entwerfen sollten, bestand aus einer endlsoen Recherche, die uns wochenlang an unsere Laptops fesselte. Es wurde alles streng nach einem geplanten Stundenplan abgearbeitet. Am Ende des Semesters hatten wir ungefähr eine Woche Zeit, aus den Ergebnissen unserer Recherche ein Produkt zu entwickeln, dass an der HTW in Sachen Ausarbeitung maximal für eine Zwischenpräsentatio

n gereicht hätte – den Austaliern hat‘s trotzdem gut gefallen! Darüber hinaus besuchten wir noch einen Kurs, in dem wir analoge und digitale Visualisierung vertieften, dieser hat wirklich viel Spaß gemacht. Die Lehrenden dieses Kurses wussten wirklich, wovon sie reden und konnten ihren Studenten in kurzen Zeit eine Menge beibringen. Der dritte Kurs, an dem wir teilnahmen, zielte auf die Gestaltung von Produkten in bestimmten Szenarien ab. Hier

war es eine Aufgabe, eine Toilette aus Pappe anzufertigen, die ohne Verwendung von Hilfsmitteln wie beispielsweise Klebe ein Gewicht von 100 Kilogramm hält. Das Szenario war hierbei frei wählbar, sodass ich eine faltbare Toilette gestaltete, die man beim Campen schnell aufstellen und nach Gebrauch gut verstauen kann.
Grob kann man sagen, dass der Arbeitsaufwand sich über das ganze Semester in Grenzen hielt, wenn man nicht all zu oft am Strand das gute Wetter genießt und sich auch mal wirklich hinsetzt und arbeitet, wird man seine Kurse schon erfolgreich abschließen. Es bleibt sogar Zeit zum Arbeiten, wer sich also nebenbei noch etwas dazu verdienen möchte, kann das machen – es ist sogar ziemlich einfach, dort einen Job zu finden!
Neben der Uni hatten wir, abgesehen vom Ende des Semesters, eine Menge Freizeit, sodass wir viel Zeit hatten, uns unterschiedliche Orte Australiens anzusehen, teilweise konnten wir sogar vor der Uni zum Strand fahren und den ganzen Vormittag surfen – wie cool ist das denn?!
Aufgrund der Tatsache, dass Markus und ich in einem großen Haus mit 26 Studenten aus elf unterscheidlichen Ländern zusammenlebten, nehmen wir beide Freunde aus aller Welt, sehr gute Englisch-Kenntnisse und einzigartige Partys mit!

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Einblicke durch die Brillen ic! berlins

gepostet am 13. Mai, 2016

Kim und Jann

Stecken, Klipsen, Drehen – mit diesen Handgriffen kann man eine Gruppe Industriedesign-Studenten  einen ganzen Vormittag lang beschäftigen. Hätten Sie nicht gedacht? ic! berlin kann es.

Die Designer-Brillen der Firma zeichnen sich durch ein besonderes Feature aus: Sie funktionieren – anders als herkömmlich Brillen – ohne Schraubverbindung und basieren stattdessen auf einem einfachen Steckprinzip. Was als Studienaufgabe begann, ein Verbindungsgelenk ohne Schrauben zu entwickeln ist heute die international bekannte Firma ic! berlin.

Begrüßt wird unsere Gruppe von Kommilitonen der HTW vom Studiengang Game Design, der uns durch die Büro- und Manufaktur-Räume ic! berlins führte. Box Sack und Schaukel gehören genauso zur Einrichtung wie eine gemütlich , einladende Sitzecke und eine großzügige Kücheninsel. Wer hier arbeitet, wird in jeder Emotionslage ernst genommen.

Zu Beginn der Führung begeben wir uns zunächst auf die Dachtrasse der Firma, die einen beeindruckenden Blick auf den Fernsehturm und über die Dächer Berlins bietet. Durch die Manufaktur- und Büro-Räume ic! berlins geführt erhalten wir anschauliche und umfassende Einblicke in den Herstellungsprozess der Designbrillen, sowie wissenswerte Fakten zur Entstehungsgeschichte der Firma.

Das Lasern, Biegen und Schleifen des Federstahls wird maschinell ausgeführt – der Rest, wie das Einsetzen der Gläser oder Dekor-Applikationen, sind Handarbeit, bei der sich die Arbeiter/innen bereitwillig von uns über die Schulter schauen lassen und uns unsere Fragen äußerst freundlich und hilfsbereit beantworten.

Die Führung endet schließlich an der „Wall-of-Frame“, an der von der ersten noch handgefertigten Brille bis zur aktuellen Kollektion alle Brillengestelle chronologisch aufgereiht sind. In diesem Überblick manifestiert sich die Entwicklung der Firma noch einmal sehr deutlich. Die Brillengestelle tragen Namen wie „Peter oder „Merle“, Berliner Nachtclubs wie das „Ritter Butzke“ oder Berliner S- und U-Bahnstationen – eine liebevolle Affinität und Identifikation mit Berlin.

Zum Schluss bleibt auch noch Zeit, sich durch die Brillengestelle durchzuprobieren, um mit seinem Lieblingsgestell am hauseigenen Fotoautomaten ein Erinnerungsfotos zu machen.

Verblüffend war die Aufgeschlossenheit und Transparenz mit der wir in die Produktionsschritte der Firma eingeweiht wurden. Diese Eigenschaften drücken sich ebenso im Firmen-Konzept ic! berlins aus. So findet beispielsweise jeder Kunde auf der Innenseite seines Brillenbügels die Handynummer des Firmen-Chefs Ralph Anderl, um Feedback, Fragen und Kritik einzureichen.

Es bedanken sich ganz herzlich für diese sehenswerten Einblick durch die Brillen ic! berlins das 1. Semester Industrial Design der HTW Berlin.

Hinweisen möchte ich zu Ende des Berichts noch auf die „Drink- and Draw“-Events unserer Game Design-Kommilitonen bei ic berlin. Akt- und Porträt-Zeichenkursen mit feiern und tanzen. Einmal im Monat findet eine „Drink- and Draw“- Motto-Party statt, bei der im Motto-Dress Code für einander Model gestanden und zeichnen wird.

Ein großartiges Kunst-Event, dass die Möglichkeit bietet, sich über Kunst auszutauschen, sich zu verkleiden und zusammen Zeichnen zu lernen.

Kim Kakoschke über die Exkusion im Fach Konstruktion und Fertigung bei Prof. Sebastian Feucht

 

NID International Bamboo Workshop 2014 — Tag 6

gepostet am 6. Dez, 2014

„IT’S THE FINAL COUNTDOWN“, um frei nach EUROPE zu zitieren.

Willkommen zum Präsentationstag! Ein bunter Mix aus letzten Anstrichen, finalem Schleifen und dem Aufbau der Präsentation, die unsere Professoren Katrin Hinz, Birgit Weller und Jan Vietze gestalteten. Wir haben die große Ehre im wunderschönen ‚Aquarium‘ ausstellen zu dürfen, einem von allen Seiten verglasten Raum mit Ausblick ins Grüne. So einen Raum wünschte ich mir auf den Wilhelminenhofcampus! Als wir uns die Resultate dieser fünfeinhalb Tage ansahen wurde uns staunend bewusst, wieviel wir in so kurzer Zeit gestaltet hatten.

Von indischer Seite wurde der Zugang aufwendig mit frischen Blumen geschmückt.

Nach einem kleinen Snack im BMW (Behind the Metall Workshop 😉 trugen wir unsere einheitlichen, extra gefertigten BAMBOO-WORKSHOP-SHIRTS und versammelten uns zur Präsentation unserer Ergebnisse. Mit einer feierlichen Zeremonie wurde die Ausstellung vom Direktor eröffnet. Wir waren erstaunt, wieviele Lehrende und Gäste Interesse an unseren Arbeiten zeigen. Das Feedback war großartig!

Die herausragende Vorbereitung des Workshop, die Arbeitsbedingen, die Unterstützung duch die Craftmen, das Wohnen auf dem Campus, die intensive Betreuung und täglich nur wenige Stunden zum Essen und Schlafen hatte sich gelohnt.

Bilder: Kay Kazemi, Marten Jahn, Birgit Weller