Markus Erlando über sein Auslandssemester an der QUT in Brisbane

gepostet am 30. Mai, 2017
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Industrial Design an der Queensland University of Technologie in Brisbane, Australia.
Seit meiner Kindheit war es immer ein Traum von mir eines Tages nach Australien zu reisen. Darum war ich sehr dankbar das es mir ermöglicht wurde mein Wintersemester 2016/2017 in Brisbane an der QUT zu absolvieren.

Die Bewerbung: Da es sich um keinen Partnerstudiengang meines Fachbereichs handelt, wurde die anfängliche Freude zunächst durch einen kleinen Papierkrieg mit den beiden Hochschulen sowie dem Bafög amt bezüglich einer Unterstützung bei z.B. den Studiengebühren getrübt. Das International Office der HTW war hier stets zur Stelle und eine sehr große Unterstützung!

Ankunft: Die QUT selbst trumpfte von Anfang an mit Ihrer Erfahrung mit internationalen Studenten sowie Austausch Studenten. Die Ankunft in Brisbane, Wohnungssuche, Beschaffung von Dokumenten und sonstige organisatorische Details waren durch die einfache Tatsache „vor Ort“ zu sein unglaublich vereinfacht.

Der Campus und das Campus Leben: Die QUT liegt im Herzen der 2mio Stadt Brisbane welche die dritt größte Stadt Australiens ist. Auf einer Landzunge, umrandet von dem Brisbane River geht der „Stadt-Campus“ nahtlos in den Botanischen Garten über. Insgesamt besteht gehören zur QUT 3 Standorte. In der Orientierungswoche wurden mehrere Organisationen, Vereine oder freiwillige Clubs vorgestellt welche verschiedene Interessen vertretenen. Von Naturwissenschaftlichen Forschungsgruppen über Sportvereine bis hin zum Pubcruwl Club bietet die QUT ihren Studierenden eine Bandbreite auch neben dem Studium schnell viele Kontakte zu knüpfen und Australien und ihre Menschen kennen zu lernen.

Das Studium: Das Studium ist durchdacht und die Universität lässt mit Ihrer Ausstattung keine wünsche offen. Dennoch fiel der Einstieg zunächst schwer da es doch sehr unterschiedlich gehandhabt wird als in Europe. Klassen bestanden teilweise aus 50 Studenten (teilweise auch ziemlich Jung mit gerade einmal 18 Jahren), einem Professor und seinen 4 Dozenten. Das selbstständige und kreative Arbeiten wurde für die älteren Semester aufgehoben, da ich im Austauschprogramm aber nur Kurse des unteren Semesters belegen durften war es schwierig an einigen Kursen Interesse zu entwickeln.

Fazit: Die QUT selbst ist eine moderne Universität welche Ihren Studenten viele Möglichkeiten bietet. Meiner Meinung nach weicht das Industrial Design Studium aber grundlegend von dem der HTW Berlin ab, was dazu führte das ich außerhalb der QUT unglaublich viel gesehen, gelernt und erlebt habe.

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Max Laß über sein Auslandssemester an der QUT in Brisbane

gepostet am 30. Mai, 2017
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Markus und ich, Max, beide Studenten des Bereichs Industrial Design, machten unser Auslandssemester an der Queensland University of Technology in Brisbane, Australien.

Der Campus der Universität liegt im Herzen der Stadt – ganz anders als in Berlin laufen dort Tiere rum, die man bei uns wahrscheinlich nur im Zoo sieht.
Die Vorlesungen an der QUT sind je nach Kurs ähnlich bis hin zu sehr unterscheidlich zu Kursen an der HTW. Unser Hauptprojekt, in dem wir ein neues, innovatives System für öffentliche Verkehrsmittel in Brisbane und Umgebung  in Kooperation mit Bombardier entwerfen sollten, bestand aus einer endlsoen Recherche, die uns wochenlang an unsere Laptops fesselte. Es wurde alles streng nach einem geplanten Stundenplan abgearbeitet. Am Ende des Semesters hatten wir ungefähr eine Woche Zeit, aus den Ergebnissen unserer Recherche ein Produkt zu entwickeln, dass an der HTW in Sachen Ausarbeitung maximal für eine Zwischenpräsentatio

n gereicht hätte – den Austaliern hat‘s trotzdem gut gefallen! Darüber hinaus besuchten wir noch einen Kurs, in dem wir analoge und digitale Visualisierung vertieften, dieser hat wirklich viel Spaß gemacht. Die Lehrenden dieses Kurses wussten wirklich, wovon sie reden und konnten ihren Studenten in kurzen Zeit eine Menge beibringen. Der dritte Kurs, an dem wir teilnahmen, zielte auf die Gestaltung von Produkten in bestimmten Szenarien ab. Hier

war es eine Aufgabe, eine Toilette aus Pappe anzufertigen, die ohne Verwendung von Hilfsmitteln wie beispielsweise Klebe ein Gewicht von 100 Kilogramm hält. Das Szenario war hierbei frei wählbar, sodass ich eine faltbare Toilette gestaltete, die man beim Campen schnell aufstellen und nach Gebrauch gut verstauen kann.
Grob kann man sagen, dass der Arbeitsaufwand sich über das ganze Semester in Grenzen hielt, wenn man nicht all zu oft am Strand das gute Wetter genießt und sich auch mal wirklich hinsetzt und arbeitet, wird man seine Kurse schon erfolgreich abschließen. Es bleibt sogar Zeit zum Arbeiten, wer sich also nebenbei noch etwas dazu verdienen möchte, kann das machen – es ist sogar ziemlich einfach, dort einen Job zu finden!
Neben der Uni hatten wir, abgesehen vom Ende des Semesters, eine Menge Freizeit, sodass wir viel Zeit hatten, uns unterschiedliche Orte Australiens anzusehen, teilweise konnten wir sogar vor der Uni zum Strand fahren und den ganzen Vormittag surfen – wie cool ist das denn?!
Aufgrund der Tatsache, dass Markus und ich in einem großen Haus mit 26 Studenten aus elf unterscheidlichen Ländern zusammenlebten, nehmen wir beide Freunde aus aller Welt, sehr gute Englisch-Kenntnisse und einzigartige Partys mit!

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