gepostet am 22. Okt, 2020

Trotz Corona haben wir auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit an der Dutch Design Week teilzunehmen und unsere Projekte aus zwei Studiengängen zu präsentieren, wenn auch nur in virtueller Form. Für die weltweite Designcommunity ist die Absage der physischen Veranstaltung zwar ein harter Schlag, aber fördert auch unsere Designkompetenz, sich auf ungewohnte Situationen einzustellen und schnelle Lösungen zu finden.
Mit dem diesjährigen Ausstellungtitel “ How far is reality – transforming the New “ geben wir einen Überblick über die Studien- und Bachelorprojekte im Fachbereich Industrial Design und Kommunikationsdesign der HTW Berlin. Wir stellen die Kernkompetenzen beider Studiengänge in den Bereichen Nachhaltigkeit, Universal Design Thinking und Human Computer Interaction vor. Die Ergebnisse umfassen Konzepte, Modelle, Prototypen sowie experimentelles Design.

 

Besucht uns in der virtuellen Ausstellung der diesjährigen Dutch Design Week 2020!

#DDW2020 #DDWvirtual

 

 

Abschlussarbeiten unserer Studierenden | Thema: Katastrophenfall

gepostet am 24. Jun, 2020

Zwei unserer Industrial Design Studentinnen haben sich ich ihren Bachelor Arbeiten mit dem der Bewältigung von Katastrophenfällen beschäftigt.

Lena Jacobi entwarf ein Konzept für den Umgang mit Verstorbenen:

Letzter Abschied – zwischen kulturellen Ritualen und hygienischen Restriktionen im Katastrophenfall. In Katastrophenszenarien geht es vorrangig um die Rettung von Menschenleben. Ein Thema, das bei der Planung und Durchführung von Hilfseinsätzen nicht viel Beachtung erfährt, ist der ­Umgang mit ­Verstorbenen. Würde und Pietät haben bei diesen herausfordernden Szenarien einen geringen Stellenwert. Trauerarbeit und die Bedürfnisse Hinterbliebener finden selten Beachtung. Anstelle von Zeremonien erfolgt eine Entsorgung. Die genutzten Leichensäcke entsprechen überdimensionierten Müllbeuteln. Dies führt nicht nur zu unnötigen Konflikten zwischen Helfern und der betroffenen Bevölkerung, sondern der fehlende, letzte Abschied stört, kulturübergreifend, den Trauerprozess von ­Angehörigen massiv. Diese Arbeit befasst sich mit dem gesamten Ablauf der Bestattung auch unter widrigsten Bedingungen im Katastrophenfall wie z.B. einer Epidemie mit hochinfektiösen Krankheiten unter Beachtung kultureller, sozialer, hygienischer und ökologischer Gesichtspunkte. Entstanden ist ein umfassendes Konzept für eine pietätvolle Abschiednahme im Katastrophenfall.

 

 

Betreut durch Sebastian Feucht & Prof. Pelin Celik.

 

 

 

Nadja Skorov fokussierte sich auf persönliche Schutzausrüstung im Pandemie- und Epidemiefall:

Nadja Skorov beschäftigte sich in ihrer Bachelorarbeit mit dem Thema „Infektionsschutz bei Endemien, Epidemien und Pandemien“ mit dem Fokus auf persönliche Schutzausrüstung, kurz PSA. Es wurde ein  PSA (persönliche Schutzausrüstung) -Set, bestehend aus einem Overall, einer bündig daran anschließenden Gesichtsvollschutzmaske und einer Kühlweste, entwickelt. Im Hinblick auf PSA und den Umgang damit gibt es eine Vielzahl an Problemen, wie beispielsweise Fehler beim An- und Ablegen, die Passform, das Klima im Anzug, also die Temperatur und die fehlende Atmungsaktivität der verwendeten Materialien.  Mittels dieses Konzepts werden gleichzeitig viele dieser Probleme gelöst und vollständiger Schutz und ein optimiertes Klima geboten. Außerdem lassen sich die einzelnen Bestandteile auch separat voneinander verwenden. Besonders wichtig ist dies, wenn man Lieferengpässe berücksichtigt. Alle Teile verfügen über ein optimiertes Schnittmuster und sind meist Meterware, sodass ein optimaler Materialverbrauch gewährleistet und gleichzeitig Transport- und Lagerkosten minimiert werden können.

 

 

Betreut durch Pelin Celik  & Prof. Sebastian Feucht.

Abschlussarbeiten unserer Studierenden | Thema: Health

gepostet am 24. Jun, 2020

Bachelorarbeiten unserer Studierenden zum Thema Gesundheit.

 

Li Yuanyuan entwarf einen Stillraum für den urbanen Raum:

Dieser Stillraum kann überall dort eingerichtet werden, wo man sich um das Baby kümmern muss, aber häufig kein Babyzimmer in der Nähe ist, wie z. B. U-Bahnstationen, Parks, Krankenhäuser und andere öffentliche Orte mit vielen Eltern und Babys. Er ist klein, einfach zu installieren und kann leicht mit einem kleinen Lkw an seinen Bestimmungsort transportiert werden. Das Stillraum ist mit einem Verkaufsautomaten, einem Wickeltisch, einem Babystuhl, einem Stillstuhl, einer Stromversorgung, einer Wasserquelle, einer geothermischen Tafel und anderen Geräten ausgestattet. Er kann allein mit Solarzellen betrieben werden. Benutzer können über die entsprechende APP Stillräume in der Nähe suchen, Termine vereinbaren und einkaufen usw. An der Außenseite des Stillraums werden hellere Farben verwendet, die es den Benutzern ermöglichen, sie leicht zu identifizieren und zu finden. Im Inneren werden Farben verwendet, die eine beruhigende und besänftigende Wirkung auf das Baby haben, sowie indirekte Lichtquellen, die eine entspannte Atmosphäre für Eltern und Babys schaffen.

 

 

Betreut durch Sebastian Feucht & Prof. Pelin Celik.

 

 

 

 

 Maria Soravito entwickelte „Noah“: Ein innovatives Gadget zur Verbesserung der Schlafqualität.

Noah ist ein nutzerorientiertes therapeutisches Hilfsmittel in Form eines innovativen Gadgets. Dieses hilft dem Anwender dabei, einen entspannten Zustand vor dem schlafengehen zu erlangen und sorgt langfristig für eine bessere Schlafqualität. Noah soll insbesondere Menschen mit stressbedingten Schlafstörungen helfen, spricht jedoch auch all diejenigen an, die Probleme mit dem abendlichen „Abschalten“ haben und dadurch nicht einschlafen können.

Entstanden ist schließlich ein therapeutisches Set. Dieses besteht aus einem handlichen smarten Begleiter, der über Biofeedback-Sensoren verfügt, die den eigenen Gemütszustand messen. Der Nutzer wird zudem akustisch durch diverse Entspannungsübungen und Rituale geleitet. Das Set umfasst außerdem eine Lampe, die die gemessenen Biofeedback-Werte visualisiert, sowie eine Ablage, die als drahtlose Ladestation für den smarten Begleiter und die Lampe dient.

 

 

Betreut durch Prof. Pelin Celik & Birgit Weller

 

 

 

 

Lukas Franz entwickelte Panorama: Ein System zur Verbesserung des Raumklimas

Mit Panorama ist immer Frühling – atme frische Luft und genieß´ die Temperaturen. Das auf Modulen aufgebaute System, sorgt für ein nachhaltiges Raumklima und individuelle Komfortzonen. Was du wirklich brauchst, ermittelst du einfach per App. Scanne deine Räume in Augmented Reality und erhalte individualisierte Module. Kontrolliere dein Raumklima spielend leicht und sei Teil eines Cradle-To-Cradle Kreislaufs.

 

 

Betreut durch Pelin Celik & Sebastian Feucht.

 

 

 

 

Patrick Dippe entwickelte einen innovativen Laufschuh, welcher das Verletzungsrisiko minimiert:

Das Konzept Auxetic Runner zielt durch seinen Aufbau darauf ab, Verletzungen beim Laufsport zu reduzieren. Hierbei enthält der Schuh verschiedene Elemente, die für einen direkten Schutz des Sprunggelenkes sorgen und zudem eine fachgerechte Nutzung erleichtern. Kommt es zu der Situation, dass ein Läufer umzuknicken droht, wird diese unnatürliche Bewegung in einem ersten Schritt durch eine Abschrägung der Sohle abgedämpft. Diese Abschrägung ist im vorderen Bereich der Außenseite des Schuhs platziert, da der Fuß größtenteils an dieser Stelle wegknickt. Durch die daraus resultierende Inversionsbewegung ist das vordere Außenband einer besonders hohen Belastung ausgesetzt. Diese kann durch das Abdämpfen der Bewegung ein Stück weit reduziert werden. Da dies jedoch nicht ausreicht, um dem Sprunggelenk einen ausgiebigen Schutz zu bieten, enthält der Schuh weitere Besonderheiten. Ein integriertes Bandagen System umschließt die speziell zu schützenden Bereiche des Fußes. Während des Umknickens übt der Fuß einen Druck auf die Außenseite der Bandage aus. Durch diese Druckeinwirkung entsteht eine Zugwirkung auf der Innenseite, welche wiederum dafür sorgt, dass die Schale des Schuhs zusammengedrückt und das Sprunggelenk stabilisiert wird. Das dritte Element stellt ein auxetisches Textil dar, welches im Bereich des vorderen und mittleren Außenbandes platziert ist. Drückt das Sprunggelenk an dieser Stelle gegen die Außenwand, so verhärtet sich das Textil. Dabei gilt, je größer der Druck desto stärker die Verhärtung. Bei abnehmendem Druck kehrt das auxetische Textil wieder in seinen Ursprungszustand zurück. Ein weiteres Element der Konzeption ist die Kommunikation des Verschleißzustandes des Schuhs. Die Gelkissen der Sohle enthalten eine Vielzahl kleiner Farbkugeln, welche bei abnehmender Dämpfung nach und nach aufplatzen und somit das Gelkissen verfärben. Hierdurch wird der Läufer auf die sich verschlechternde Dämpfung hingewiesen und der Laufschuhwechsel kann zeitgerecht vorgenommen werden.

 

 

Betreut durch Prof. Jan Vietze & Prof. Pelin Celik.

Abschlussarbeiten unserer Studierenden | Thema: Public Spaces

gepostet am 7. Jun, 2020

Heute stellen wir euch drei Bachelorarbeiten vor, welche im öffentlichen Raum Anwendung finden.

 

 

 

Riccardo Falletta entwickelte Rhizom: Ein nachhaltiges, flexibles Konzept für temporären Wohnraum:

Rhizom bietet eine effektive, ­nachhaltige und anpassungsfähige Lösung für die ­demographische Zu- und Abnahme in der Region Berlin-Brandenburg und den ständig wachsenden Wohnungsmangel. Rhizom besteht aus einem Satz ­vorgefertigter Elemente, die sich leicht und ohne die Notwendigkeit von ­Baustellen montieren lassen und die den Bau von ­kleinen, mittleren und großen ­Wohneinheiten, Büros und ­Gemeinschaftsräumen, sowohl ­geschlossen als auch offen, in kurzer Zeit und zu ­geringen Kosten ermöglichen. Nach dem Zusammenbau können die ­Wohneinheiten dank ihrer Modularität ­zerlegt und an anderer Stelle wieder ­zusammengebaut werden, ohne dass ­Gebäudereste entstehen. Die Vorfertigung, die sich in den letzten Jahren als vorteilhafte Bauweise etabliert hat, ermöglicht auch eine effiziente Transportlogistik, eine schnelle und präzise Montage und Demontage. Die Einheiten können je nach ­Bedarf, ­Anforderungen und ­wirtschaftlicher Kapazität nach Belieben ­konfiguriert werden. Entwickelt, um sich in ländliche Räume zu integrieren, knüpft es sowohl formal als auch konstruktiv an die deutsche Tradition der Fachwerkhäuser an und wird sowohl in der mobilen als auch in der temporären Architektursbewegung ­eingeordnet.

 

 

Betreut durch Prof. Birgit Weller & Prof. Sebastian Feucht.

 

 

 

Christopher Purbst entwarf eine, weitgehend autarke, Toilette:

Die save your shit – Toilette, ist eine Trockentrenntoilette für den öffentlichen Raum. Sie verfolgt das Konzept der Wiederverwertung von menschlichen Fäkalien, um diese als Ressourcen zu verwenden. So lässt sich Kot gut fermentieren und über den Vorgang des Kompostierens zu Schwarzerde verarbeiten. Urin lässt sich unter anderem direkt als Dünger verwenden, da es einen hohen Anteil an Stickstoff und Phosphor enthält. Dieses Toilettenmodul arbeitet weitgehend autark. Es besitzt ein System zur Regenwasseraufbereitung, ein Solarmodul zur eigenen Energieversorgung und ein zuverlässiges Servicekonzept, welches eine optimale Reinigung, Versorgung und Weiterverwertung der Fäkalien garantiert.

 

 

Betreut durch Prof. Sebastian Feucht & Prof. Birgit Weller.

 

 

Max Hausmann entwarf MOB-001: Eine innovative Parkbank:

MOB-001 ist eine bewegliche Parkbank, die Nutzer*innen mehr Freiheit im öffentlichen Raum gibt. Die Bewegungszonen (z.B. Parks und Kiezblöcke) können mit einem Bluetooth-Low-Energy System dynamisch abgegrenzt werden.

 

 

Betreut durch Prof. Birgit Weller und Prof. Jan Vietze.

 

Abschlussarbeiten unserer Studierenden | Thema: Mobilität + Kommunikation

gepostet am 2. Jun, 2020

Heute, und in den folgenden Tagen, stellen wir euch einige Bachelorarbeiten aus unserem Studiengang Industrial Design vor. Die heutigen vier behandeln das Thema der Mobilität:

 

 

Julia Kubitzki entwickelte den CARIGO, eine treppenüberwindene Transporthilfe für Patientinnen mit Sauerstofftherapie.

 

Die Belastungsproblematik bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen:

Chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD= chronic obstructive pulmonary disease) sind oft die Spätfolgen von langzeitigen Lungenschäden und treten verstärkt im Alter auf. Betroffene leiden in körperlichen Belastungssituationen unter schmerzhafter Atemnot. Je nach Stadium der COPD können alltägliche Aktivitäten, wie Treppensteigen oder das Tragen von Einkäufen, bereits zu Atemnotattacken führen. Patienten werden krankheitsbeding immer inaktiver und bauen umso schneller körperlich ab, eine Abwärtsspirale beginnt. Die Langzeit-Sauerstofftherapie kann helfen den Verlauf der unheilbaren Krankheit positiv entgegenzuwirken. Eine zusätzliche Zugabe von Sauerstoff über einen täglichen Zeitraum von 16 bis 24 Stunden senkt das Atemnotrisiko und hilft bei chronischem Sauerstoffmangel. Um Patienten während der Therapie räumliche Freiheit zu ermöglichen, gibt es neben den großen stationären Sauerstoffkonzentratoren oder Flüssigsauerstoffbehältern, auch kleinere mobile Sauerstoffquellen, die je nach Leistungsumfang zwischen 1,2 kg bis 5 kg wiegen. Durch Gespräche mit Teilnehmern einer COPD-Selbsthilfegruppe wurde deutlich, dass selbst ein geringes Zusatzgewicht zu viel für geschwächte Patienten sein kann, da die Krankheit eine stark schwankende körperliche Verfassung mit sich bringt. Verschlechtert sich der gesundheitliche Zustand, müssen auch die Sauerstoffquellen leistungsfähiger, also größer und schwerer, werden. Nicht nur die fortschreitende COPD schränkt die Patienten zunehmend in ihrer Mobilität ein, sondern auch die nötigen Therapiemaßnahmen.

 

CARIGO – Die Treppenüberwindente Transporthilfe:

CARIGO ist eine Transporthilfe, die geschwächte Personen bei alltäglichen Aufgaben entlastet. Durch einen modularen Aufbau kann CARIGO nicht nur die Sauerstoffquelle für die Patienten transportieren, sondern auch Einkäufe, Pakete, Getränke, Wäsche und alles was sonst noch so transportiert werden muss. CARIGO basiert auf dem Prinzip der dynamischen Stabilisierung, für das vor allem die Segways bekannt sind. Die Technik ermöglicht eine Steuerung durch Gewichtsverlagerung. Drückt der Nutzer den Lenker nach vorne beschleunigt das Gerät, drückt er den Lenker nach hinten oder zur Seite, bewegt es sich in die jeweilige Richtung. Da diese Art der Steuerung unserem menschlichen Fortbewegungsprinzip ähnelt wird sie als sehr intuitiv empfunden. Durch große Reifen mit einem speziellen Profil kann CARIGO Hindernisse und Stufen überwinden. Der Nutzer hält sich beim Treppensteigen mit einer Hand am Geländer fest, mit der anderen Hand drückt er den Lenker leicht nach vorne. Die Reifen beschleunigen und fahren gegen die Kante der Stufe, bis sich das grobe Reifenprofil verhakt. So zieht sich die Tragehilfe selbstständig Stufe für Stufe hoch, ohne dass der Nutzer belastet wird. Ein integrierter Notfallknopf auf der Unterseite des Griffes, kann einen schnellen Kontakt zum Notdienst herstellen und bietet Patienten eine zusätzliche Sicherheit, wenn sie unterwegs sind. Durch die vielen Anwendungsmöglichkeiten ist CARIGO nicht nur für sauerstoffpflichtige Patienten interessant, sondern generell für Menschen mit einer geringen körperlichen Belastungsfähigkeit.

 

Betreut durch Prof. Pelin Celik und Prof. Jan Vietze

 

 

 

Felix Deraed entwarf Ompi, eine Kommunikationshilfe für ältere Menschen, welche kein Smartphone nutzen.


Ompi ist ein Kommunikationsmittel, das Nicht-Smartphone-Nutzer in die digitale Gemeinschaft von Familie und Freunden integriert. Ompi ermöglicht es älteren Menschen, aber auch Kindern und Menschen mit eingeschränkten motorischen Fähigkeiten, über Instant-Messenger-Diensten, wie Whatsapp, Telegram, Facebook Messenger o.ä. zu kommunizieren. Es handelt sich um ein RFID-gesteuertes technisches Gerät, das es dem Nutzer ermöglicht, Multi-Media-Nachrichten zu empfangen und Sprachnachrichten an Instant-Messenger-Chats zu senden. Um Bilder und Videos zu empfangen, kann Ompi an einen Fernseher angeschlossen werden. Auf die verschiedenen Kanäle kann durch einfaches Auflegen einer kontaktspezifischen Figur oder Karte auf die interaktive Auflagefläche zugegriffen werden.

 

Betreut durch Prof. Pelin Celik und Sebastian Bertram (M.A.)

 

 

 

Jann Meinzer beschäftigte sich mit „Upstride“, ein Gerät zur Überwachung der Wasserqualität.

Das Gerät „Upstride“ bietet eine automatisierte und personalschonende Lösung für das systematische Überwachen der Wasserqualität von Binnengewässern. Dabei ist es in der Lage mit mehr als 200km Reichweite knapp über 10 Liter qualitative Wasserproben zu entnehmen sowie Temperatur, Leitfähigkeit, Redox, Sichttiefe und Sauerstoffgehalt zu bestimmen. Der Transport, die Inbetriebnahme und die Bedienung sind dabei von einer einzelnen Person durchführbar.

 

Betreut durch Prof. Jan Vietze und Prof. Pelin Celik

 

 

 

Marinus Pfaffinger entwarf FiBo, eine umweltschonende Alternative zu Unkrautbekämpfungsmittel.In Kooperation mit „Escarda Technologies“ wurde ein Design Konzept, eines autonomen Roboter entwickelt. Der durch den Einsatz von Pflanzen-Erkennungssoftware, Unkraut auf Gemüse und Obst Feldern erkennen kann, und dieses mithilfe eines drehbaren Laser beseitigen kann. Eine umweltfreundliche Herbizid-Alternative für Bio und konventionelle Landwirtschaft.

 

Betreut durch Prof. Jan Vietze und Prof. Pelin Celik.

 

 

 

 

Nominationen für den Future Award

gepostet am 31. Aug, 2019

Der Studiengang Industrial Design der HTW Berlin freut sich gleich über drei, für den Future Award, nominierte Arbeiten:
Milan Bergheim entwickelte im Rahmen seiner Bachelorarbeit den „OSKAR“, einen kompakten Kindersitz für Lastenräder und Elektroleichtfahrzeuge.
Auch Tillmann Kayser wurde mit seiner Idee einer Mobilitätsstation im urbanen Raum nominiert. Mit dem „Mobility HUB“ entwickelte er die Vision einer Plattform für Sharing-Anbieter, welche unter Zuhilfenahme von künstlicher Intelligenz die Stellplätze effizient verwaltet, Sicherheitshinweise gibt und über die Umgebung informiert.
Des Weiteren wurde der „Pillbuddy“ nominiert. Hierbei handelt es sich um eine Projektarbeit von Anne Bansen, Milan Bergheim und Tillmann Kayser . Zusammen entwickelten sie einen smarten Begleiter zur Medikamenteneinnahme mit dem Ziel Patienten, welche Mehrfachmedikation dauerhaft einnehmen müssen, das Leben zu erleichtern, sowie Fehlmedikationen aufgrund von falscher Einnahme oder Wechselwirkungen auszuschließen.
Die unten stehenden Links geben tiefere Einblicke in die nominierten Projekte. Der Studiengang Industrial Design der HTW Berlin freut sich über die beeindruckenden Arbeiten der Industrial Design Studierenden und wünscht ihnen alles Gute!

OSKAR – Der Kindersitz für Lastenräder

Mobility HUB -Vision einer Mobilitätsstation

Pillbuddy – smarter Begleiter zur Medikamenteneinnahme

 

China Exkursion und Workshop 2019

gepostet am 1. Aug, 2019

Auch dieses Jahr hatten wieder einige Industrial Design Studierende der HTW Berlin die einzigartige Möglichkeit nach nach China zu reisen. Dieses Jahr ging die Reise in die Megacity Chengdu der Provinz Sichuan mit über 11 Millionen Einwohnern, um am dortigen Designcampus an einem gemeinsamen Design-Workshop teilzunehmen. Die Stadt bot sowohl tagsüber als auch Nachts genügend Eindrücke, um die Kreativität anzukurbeln, wobei selbstverständlich die spannende Kultur eine große Rolle spielte. Wenn man nach den zahlreichen kreativen Aktivitäten dann einen Moment der Ruhe suchte, waren die vielen naturnahen Rückzugsorte die perfekte Möglichkeit, dem Trubel zu entfliehen und dann gestärkt wieder ans Werk zu gehen.

    

 

        

 

        

 

Shifting the „Shift“ – Das Upcycling Projekt für die Arche e.V. Berlin Hellersdorf

gepostet am 2. Jul, 2018

Am Montag, den 25.06.18 trafen sich Studierende vom Studiengang Industrial Design der HTW Berlin zusammen mit den studierenden der BAU International im DRIVE Studio des VW Konzerns. Ein Ausstellungsort, wo Volkswagen seine Produktpalletten, aber auch neue, firmeninterne Konzepte und Denkanstöße präsentiert. Die vergangene Ausstellung war dem Motto „Shift“ gewidmet und im DRIVE Studio wurden Konzepte zum Begriff „Nachhaltigkeit“ bis Ende Februar 2018 gezeigt.

Nachdem die Ausstellung wieder abgebaut werden musste, hatten unter anderem die Studierenden der HTW Berlin T. Schütze (4. Semester), S. Tarasova und G. Jahner (2. Semester) die Gelegenheit mit den übrig geblieben Materialien ein Upcycling-Projekt mit dem Ziel Möbel für das Kinderhilfswerk Arche e.V. Berlin zu starten.

Das Projekt lief über mehrere Monate. Zu Beginn trafen sich die Studierenden mit Kindern des Arche e.V. um in einem Workshop zu erfahren, welche Wünsche die Kinder haben. Aus unzähligen Ideen wurden am Ende auch einige Konzepte in die Tat umgesetzt, wie zum Beispiel eine rollbare Tafel, an der Kinder malen und spielen können oder auch ein wabenförmiges Regalsystem, welches nicht nur Stauraum für Schulzeug und Spielzeuge bietet, sondern auch die Atmosphäre in den Räumen der Arche aufwertet. Da die Arche ein gemeinnütziger Verein ist, ist er auf Spendengelder und damit auch auf Möbelspenden angewiesen.  Dadurch herrscht ein Chaos bunt zusammengewürfelten Gebrauchsmöbel die hauptsächlich nur „funktionieren“ müssen.

Bei diesem Upcycling-Projekt hatten die Designstudierenden die Chance, nicht nur ein funktionales und kindgerechtes Möbel zu gestalten, sondern auch ein gesamtes Raumkonzept für Kinder und Jugendliche zu entwerfen, das ein neues Wohlfühlklima und damit eine hohe Aufenthaltsqualität erzeugt.

Bei der VW Konzern Pressemitteilung am 25.06.2018 im DRIVE Studio trafen sich dann die Kinder der Arche und ihre Betreuer mit allen Mitwirkenden, wie den Studierenden und Professoren der HTW Berlin und Bau International und den Mitwirkenden von Volkswagen, um die fertiggestellten Entwürfe zu erleben.

Weitere Impressionen unter: http://shift.volkswagenag.com/upcycling/

Kurzprojekte „Unter Strom“ im Peter Behrens Haus

gepostet am 11. Mrz, 2018

Die diesjährigen Kurzprojekte im Wintersemester 2017/18 fanden anlässlich der Veranstaltung „100 Jahre Peter-Behrens-Bau“ unter dem Motto „Unter Strom“ statt.

5 Tage, 80 Studierende, 6 Dozenten und jede Menge überraschende Konzepte!

Herzlichen Glückwunsch !

gepostet am 27. Sep, 2017

Wir gratulieren herzlich: Anne Banse, Aran Leptig und Tobias Härdtlein zum Deutschen Verpackungspreis Kategorie Nachwuchs 2017.

Toller Erfolg! 3 von 5 Preise gingen an die HTW Berlin!