Das war die Werkschau 2017

gepostet am 1. Aug, 2017

Kaum ist sie da, ist sie auch schon wieder vorbei. Das war die Werkschau 2017. Vielen Dank an alle die vorbeigekommen sind und natürlich auch an die vielen fleißigen Helfer. Es waren wieder viele tolle Projekte zu sehen und wir sind gespannt aufs nächste Jahr.

Hier ein paar Eindrücke. Schaut auch mal bei uns auf Instagram vorbei: https://www.instagram.com/industrialdesign_htw/

 

 

Photos: Paul Rich, Mathis Liste

 

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Praktikums Präsentationen

gepostet am 28. Jul, 2017

Auch dieses Jahr präsentieren unsere Studenten wieder Ihre Erfahrungen aus dem Praxissemester. Schaut vorbei und lasst euch inspirieren. Heute und Morgen, direkt im Kopfbau, links neben dem Haupteingang. Wir freuen uns auf euch!

 

Photo: Paul Rich

Die Vorbereitungen laufen

gepostet am 26. Jul, 2017

Nicht vergessen! Dieses Wochenende, am 28. und 29.07,  ist die Werkschau des Fachbereiches 5 der HTW Berlin. Das ganze findet wie immer auf dem Campus Wilhelminenhof, in Schöneweide statt. Ab 13 Uhr gehts los. Wir freuen uns auf euch!

 

 

Photo: Steven Kulicke

Werkschau 2017

gepostet am 31. Mai, 2017

SAVE THE DATE!

Die Werkschau steht wieder vor der Tür. Auch dieses Jahr ist der Studiengang Industrial Design wieder stark vertreten. Schaut vorbei, lasst euch inspirieren und vielleicht stellt Ihr nächstes Jahr eure Projekte aus. Wir freuen uns auf euch!

Folge uns auch auf Instagram

gepostet am 30. Mai, 2017

Industrial Design ist nun auch auf Instagram. Um immer auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein, einfach auf den link klicken und den HTW ID’lern auf Instagram folgen.

https://www.instagram.com/industrialdesign_htw/

Jörg Stolpmann – Time leap India

gepostet am 8. Dez, 2015

Der Designer und Laboringenieur Jörg Stoplmann im Bereich Fotografie besucht unsere Partnerhochschule das National Institut of Design:

In gedämpften Licht senkt sich leise der Schnee, Deutschland sinkt in gedeckten Farben in den Nachmittag, die Töne werden dumpfer, kein Laut stört diese Ruhe.

fünfeinhalb Stunden und 5926,09 km südlich knallt die Sonne ihre letzten Stahlen auf eine Stadt mit 5,6 Millionen Menschen, 30 Grad im Schatten lassen den Staub in der Luft zirkulieren und sich als grauen Guss über alles legen was sich jener Bewegung verweigert, diese Stadt findet keine Ruhe, sie erfindet sich in jeder Minute neu, bei einer Lautstärke die an ein Rennen am Nürburgring erinnert. Ahmedabad die 5 größte Stadt Indiens kennt keinen Schlaf, sie erneuert sich langsamer als sie sich verbraucht. Mitten im Getöse eines nie endenden Verkehrs, in einer Dunstglocke, die an die frühe Zeit der Industrialisierung in Deutschland erinnert, steht eine Festung, eine Enklave, eine Insel aus Grün. Aufbegehrend, aufmüpfig, ein Gegenbild. Hier wohnt der Geist eines Urvaters des modernen Designs Indiens, Charles Eames.

Steinwege schlängeln sich durch die Gärten. Die Wärme der aufgeheizten Gebäude strahlen in die hallenden Freiflächen, Hunde wärmen ihre Körper am Stein, Geckos suchen in den Häusern einen warmen Unterschlupf, nun sind die mehr als 30 m hohen Bäume das Quartier der Vögel und Streifenhörnchen. Da oben ist alles wie Elektrifiziert, die Vögel zetern um den besten Platz zum Abtauchen in die quirligen Straßen ringsum. Reges Treiben rund um die Mensa, auf dem Campus, das Leben hier läuft zur Hochform auf. Die Sonne wirft lange Schatten in die Gärten, Pfaue stolzieren wie Könige über das Grün des Bolzplatzes. Die Studierenden nutzen den kühlenden Abendwind um Projekte zu bereden. In 3 Tagen ist Präsentation und die Werkstätten sind hell erleuchtet und erfüllt vom Sound der Maschinen aus allen Epochen der Verarbeitungstechnik. Lachen, Stimmen, dieser spezielle Klang rotierender Maschinen dringt nun in die Dunkelheit der Nacht. Die Luft auf dem Campus des NID (National Institut of Design) in Ahmedabad ist erfüllt von Licht und Leben. Dieses Licht zieht uns in das Innere des Werkstattkomplexes, kleine Gruppen von Studierenden arbeiten an Tischen und Maschinen, sammeln sich um sich wieder zu zerstreuen. Die Zwischenergebnisse langer inhaltlicher und handwerklicher Arbeit werden beraten und weitere Schritte diskutiert. Metall, Holz, Keramik, Kunststoff, Bamus, Ton, Textilien und Ideen werden bewegt. Material- und fachübergreifend versuchen die Studierenden den Charakter, die Funktion, die Form von der Idee bis hin zur Materialisierung ihrer Designideen zu formulieren. Überall treffen wir auf offene freundliche Gesichter, die fasziniert von ihrem Metier, ihren Werkstücken, ihren Ideen, von der Entstehung und dem fertigen Produkt erzählen. Es entspinnt sich eine Gespräch dem wir uns kaum entziehen können. Und doch spüren wir die Anspannung im Angesicht der bevorstehenden Präsentation. Mit Ahmedabad betreten wir eine für uns Neue Welt der Gegensätze die so nah bei einander liegen. Hier erzählt man vom Bauhaus, von Le Corbusier, zeigt uns eine Stuhlsammlung der Klassiker der italienischen und deutschen Designgeschichte und draußen leben Menschen im staubigen Sand der Straßen zwischen offenen Feuerstellen , Asche und Abfall. Hunde streunen auf der Suche nach Nahrung durch die spärlich erleuchteten Straßen, gezeichnet vom Überlebenskampf in dieser der Stadt. Und da schließt sich der Kreis vom dem was unsere Berliner Studierenden hier einbringen können und wollen. Es ist nicht nur der Einsatz eines neuen Materials, eine neue Verbindung, ein neue Form, es ist eben auch die Auseinandersetzung mit sozialen und kulturellen Aufgaben dieser Stadt, dieses Indiens.

Ronja , Daniel und Ramiz beschäftigen sich im Schwerpunkt Systemdesign, mit einem Projekt für ein Flut-Frühwarnsystem, tragen alle erdenklichen Informationen und Schlussfolgerungen in einer Mintmap zusammen, um im Falle einer Flutkatastrophe alle notwendigen Maßnahmen koordiniert und gut strukturiert ablaufen zu lassen. Dafür haben sie sich mit lokalen und überregionalen staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen (GSDMA, NDRF, NGO’s) beraten. Ira, Nora, Deepesh und Janina beschäftigen sich im Schwerpunkt Systemdesign mit einem Projekt zu „Verbrechen und Bestrafung“ wobei auch hier die Recherche und die Befragung der Menschen vor Ort einen große Rolle spielte. Alle sind beseelt von den Eindrücken, den Menschen, von den Extremen die dieses Land bewegen. Fragen tun sich auf und bleiben ohne Antwort. Der Lauf der Dinge und die inneren Gesetze scheinen uns fremd. Für die primäre Aufgabe des Designs braucht es nicht auf alle Fragen eine Antwort, vielmehr steht in Vordergrund ein offenes System zu strukturieren das pernament nach Antworten deren Lösungen sucht, wie Indien.

Ab ins neue Semester – Kurzzeitprojekte

gepostet am 17. Okt, 2015
Ab ins neue Semester - Kurzzeitprojekte

Kaum waren wir aus den Semesterferien raus – ging es in der Hochschule schon mit viel Arbeit und Schweiß los. Präsentiert wurden letzten Samstag die Kurzzeitprojekte unseres wundervollen Studienganges „Industrial Design“. Diese Kurzzeitprojekte finden nur jedes Wintersemester statt und dabei stellen das dritte, fünfte und auch einige Vetreter des siebten Semesters sämtliches Können in einer Woche unter Beweis.

Die ersten zwei Tage wurden dazu genutzt, um zu recherchieren zu den jeweilig relevanten Themen der Projekte.

Im Projekt „Wearable Electronics“ ging es darum ein tragbaren Helfer am Handgelenk zu gestalten, der so Einiges an Funktionen in petto hatte  – wie zum Beispiel den Puls zu bestimmen.

Ein anderes Projekt: „Palm Leaves“ beschäftigte sich mit den Nutzungsweisen der Areca-Palme in Bezug auf Verpackungen und überraschte in der Präsentation mit tollen Ergebnissen, wie einer T-Shirt-Verpackung oder einer Aufbewahrungsbox für Essen unterwegs. Gearbeitet wurde hier mit dem Unternehmen Leef.

Im „Origami“-Projekt wurde gefaltet bis die Köpfe irgendwann rauchten und sich die Blätter in sämtliche Richtungen wellten. Am Ende wurden Laptoptaschen mit den erlernten Faltungen präsentiert.

Beim „Urban Vogelhaus“ gestalteten die Studenten zusammen mit Volker Schumann neuartige Vögelhäuser, die sich super an Fassaden, Fenstern und deren Bänken integrieren lassen, um gerade in Großstädten den Vögeln das Überleben zu erleichtern. Gleichzeitig bot dieses Projekt auch die Möglichkeit einige neue Gestaltungsmöglichkeiten für Vögelhäuser auszuprobieren.

Die Studenten aus dem Projekt „3D Patterns und Shapes gestalteten modulare Systeme aus dreidimensionalen Formen und Körpern. Dabei wurde viel ausprobiert, Formen auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt und anschließend konnte man diese im Zusammenhang mit neuartigen Regelsystemen und Küchenhelfer, wie ineinander steckbare Schalen, bewundern. Fantastisch!

Die Präsentation des letzten Projekts war eine wahrhaftig nachhaltige Erfahrung – denn es ging darum, zukünftige Prototypen von Produkten zu entwickeln, die dabei helfen, Urban Farming zu unterstützen. Unter den Endprodukten war z.B. eine Mini-aufbereitungsanlage für Humus!

Nun könnt Ihr hier natürlich auch in der Bildergalerie unsere Endresultate bewundern und euch begeistern lassen!

Fotos: Jan Vietze

 

 

OLOID – eine Form mit vielen Features

gepostet am 17. Okt, 2015
OLOID - eine Form mit vielen Features

Der OLOID – ein geometrischer Körper, der es in sich hat. Er hat ein bisschen Ähnlichkeit mit zwei Miesmuscheln, die man in entgegengesetzter Form aufeinander stülpt. Korrekt ausgedrückt ist es eine konvexe Hülle zweier gleich großer, sich senkrecht schneidender Kreise, deren Mittelpunkte einen Abstand zueinander haben, der gleich ihrem Radius ist. Versteht ihr beim ersten Lesen auch erstmal Bahnhof? Dann schaut euch die Resultate hier selbst an!

Rühren, Umwälzen, Belüften

Wasser und Energie: die Schlüsselelemente der Zukunft. Die Inversions-Technik GmbH bietet eine fortschrittliche Technik zur Aufbereitung von Abwasser und Behandlung flüssiger Medien an. Die Maschinen werden als Rührer, Mischer und Oberflächen- Belüfter eingesetzt. Diese Rühr- und Belüftungstechnik basiert auf einer dreidimensionalen und impulsartigen Bewegung und auf einer speziellen Formgebung des Rührkörpers, des OLOIDS. Das Resultat: sparsamster Energieeinsatz und bestmögliche Lösungen in der Verfahrens- und Umwelttechnik.

Aus diesem Körper wurden Produkte entwickelt, die das Wasser so aufbereiten, z.B. in großen Kläranlagen, dass es gleichmäßig fließt und sich dadurch besser reinigen lässt. Kooperiert wurde mit der Firma Rexroth GmbH, die in der Praxisphase einige Modelle für unsere Studenten bereitstellten , an denen sie sich orientieren konnten. Das Projekt wurde von Prof. Birgit Weller und Prof. Jan Vietze betreut.

Fotos: Jan Vietze

 

Unsere ersten Bachelor

gepostet am 13. Jul, 2015

Unsere erste Absolventenfeier !
Der erste Jahrgang hat sein Bachelor Studium Industrial Design erfolgreich beendet. Glückwunsch und alles Gute für die Zukunft!

DMY 2015

gepostet am 15. Jun, 2015

Zum zweiten Mal stellte unser Studiengang Industrial Design der HTW Berlin auf der diesjährigen DMY aus.Im Kraftwerk Mitte präsentierten wir neben den Ergebnisse des letzten Semesters zudem die Bachelorarbeiten unseres ersten Abschlussjahrgangs.

Bilder: Sabrina moschütz