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gepostet am 30. Mai, 2017
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Industrial Design ist nun auch auf Instagram. Um immer auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein, einfach auf den link klicken und den HTW ID’lern auf Instagram folgen.

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Jörg Stolpmann – Time leap India

gepostet am 8. Dez, 2015
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Der Designer und Laboringenieur Jörg Stoplmann im Bereich Fotografie besucht unsere Partnerhochschule das National Institut of Design:

In gedämpften Licht senkt sich leise der Schnee, Deutschland sinkt in gedeckten Farben in den Nachmittag, die Töne werden dumpfer, kein Laut stört diese Ruhe.

fünfeinhalb Stunden und 5926,09 km südlich knallt die Sonne ihre letzten Stahlen auf eine Stadt mit 5,6 Millionen Menschen, 30 Grad im Schatten lassen den Staub in der Luft zirkulieren und sich als grauen Guss über alles legen was sich jener Bewegung verweigert, diese Stadt findet keine Ruhe, sie erfindet sich in jeder Minute neu, bei einer Lautstärke die an ein Rennen am Nürburgring erinnert. Ahmedabad die 5 größte Stadt Indiens kennt keinen Schlaf, sie erneuert sich langsamer als sie sich verbraucht. Mitten im Getöse eines nie endenden Verkehrs, in einer Dunstglocke, die an die frühe Zeit der Industrialisierung in Deutschland erinnert, steht eine Festung, eine Enklave, eine Insel aus Grün. Aufbegehrend, aufmüpfig, ein Gegenbild. Hier wohnt der Geist eines Urvaters des modernen Designs Indiens, Charles Eames.

Steinwege schlängeln sich durch die Gärten. Die Wärme der aufgeheizten Gebäude strahlen in die hallenden Freiflächen, Hunde wärmen ihre Körper am Stein, Geckos suchen in den Häusern einen warmen Unterschlupf, nun sind die mehr als 30 m hohen Bäume das Quartier der Vögel und Streifenhörnchen. Da oben ist alles wie Elektrifiziert, die Vögel zetern um den besten Platz zum Abtauchen in die quirligen Straßen ringsum. Reges Treiben rund um die Mensa, auf dem Campus, das Leben hier läuft zur Hochform auf. Die Sonne wirft lange Schatten in die Gärten, Pfaue stolzieren wie Könige über das Grün des Bolzplatzes. Die Studierenden nutzen den kühlenden Abendwind um Projekte zu bereden. In 3 Tagen ist Präsentation und die Werkstätten sind hell erleuchtet und erfüllt vom Sound der Maschinen aus allen Epochen der Verarbeitungstechnik. Lachen, Stimmen, dieser spezielle Klang rotierender Maschinen dringt nun in die Dunkelheit der Nacht. Die Luft auf dem Campus des NID (National Institut of Design) in Ahmedabad ist erfüllt von Licht und Leben. Dieses Licht zieht uns in das Innere des Werkstattkomplexes, kleine Gruppen von Studierenden arbeiten an Tischen und Maschinen, sammeln sich um sich wieder zu zerstreuen. Die Zwischenergebnisse langer inhaltlicher und handwerklicher Arbeit werden beraten und weitere Schritte diskutiert. Metall, Holz, Keramik, Kunststoff, Bamus, Ton, Textilien und Ideen werden bewegt. Material- und fachübergreifend versuchen die Studierenden den Charakter, die Funktion, die Form von der Idee bis hin zur Materialisierung ihrer Designideen zu formulieren. Überall treffen wir auf offene freundliche Gesichter, die fasziniert von ihrem Metier, ihren Werkstücken, ihren Ideen, von der Entstehung und dem fertigen Produkt erzählen. Es entspinnt sich eine Gespräch dem wir uns kaum entziehen können. Und doch spüren wir die Anspannung im Angesicht der bevorstehenden Präsentation. Mit Ahmedabad betreten wir eine für uns Neue Welt der Gegensätze die so nah bei einander liegen. Hier erzählt man vom Bauhaus, von Le Corbusier, zeigt uns eine Stuhlsammlung der Klassiker der italienischen und deutschen Designgeschichte und draußen leben Menschen im staubigen Sand der Straßen zwischen offenen Feuerstellen , Asche und Abfall. Hunde streunen auf der Suche nach Nahrung durch die spärlich erleuchteten Straßen, gezeichnet vom Überlebenskampf in dieser der Stadt. Und da schließt sich der Kreis vom dem was unsere Berliner Studierenden hier einbringen können und wollen. Es ist nicht nur der Einsatz eines neuen Materials, eine neue Verbindung, ein neue Form, es ist eben auch die Auseinandersetzung mit sozialen und kulturellen Aufgaben dieser Stadt, dieses Indiens.

Ronja , Daniel und Ramiz beschäftigen sich im Schwerpunkt Systemdesign, mit einem Projekt für ein Flut-Frühwarnsystem, tragen alle erdenklichen Informationen und Schlussfolgerungen in einer Mintmap zusammen, um im Falle einer Flutkatastrophe alle notwendigen Maßnahmen koordiniert und gut strukturiert ablaufen zu lassen. Dafür haben sie sich mit lokalen und überregionalen staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen (GSDMA, NDRF, NGO’s) beraten. Ira, Nora, Deepesh und Janina beschäftigen sich im Schwerpunkt Systemdesign mit einem Projekt zu „Verbrechen und Bestrafung“ wobei auch hier die Recherche und die Befragung der Menschen vor Ort einen große Rolle spielte. Alle sind beseelt von den Eindrücken, den Menschen, von den Extremen die dieses Land bewegen. Fragen tun sich auf und bleiben ohne Antwort. Der Lauf der Dinge und die inneren Gesetze scheinen uns fremd. Für die primäre Aufgabe des Designs braucht es nicht auf alle Fragen eine Antwort, vielmehr steht in Vordergrund ein offenes System zu strukturieren das pernament nach Antworten deren Lösungen sucht, wie Indien.

Unsere ersten Bachelor

gepostet am 13. Jul, 2015
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Unsere erste Absolventenfeier !
Der erste Jahrgang hat sein Bachelor Studium Industrial Design erfolgreich beendet. Glückwunsch und alles Gute für die Zukunft!

My year in London

gepostet am 8. Jul, 2015
Brick Lane

Unser Kommilitone Nico Tanfal hat den mutigen Schritt gewagt und sich für ein Jahr nach London aufgemacht. Wir freuen uns über eine so positive und sprudelnde Nachricht von der Themse.

„I have been living in LNDN for eight months. It is so exciting to wake up and realise that I am in LNDN. The metropolis thrives from the different nationalities, cultures, and religions. They are the golden key of this city. For the time I have been here I have found amazing friends. These people make my life much more interesting. I feel inspired and am exploring new ideas. I am constantly in a rush of intense workweeks followed by crazy weekends. The top priority is to enjoy the time to left in October. My daily work is fulfilling, especially with new knowledge such as learning how to work in lean production and how to use CNC machinery. In my practice orientation work I could improve a lot of skills and my way of doing things will only get better. It is not possible to describe LNDN in only a few words. The only realistic way to share my perceptions and experiences with you guys will be in our next semester at HTW.

Meanwhile I plan to make the most of the time I have left here.“

Bild: Nico Tanfal

Eva und Katja grüßen aus Cincinnati

gepostet am 18. Okt, 2014
DAAP

Wir freuen uns über die Kooperation mit der DAAP der University of Cincinnati. Die DAAP (Design | Architecture | Art | Planning) gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Hochschulen im Bereich Industrial Design. (Siehe auch http://daap.uc.edu/about.html)
Die fantastische Architektur bietet beste Möglichkeiten für das Studium. Die hervorragende Ausstattung und Betreuung genießen in diesem Jahr unsere Studentinnen
Katja Riley und Eva Voscort.
Wir freuen uns aber ebenso, dass wir derzeit 4 Studierende der University of Cincinnati DAAP für ein Semester an der HTW zu Gast haben.

Fotos: Katja Riley und Eva Voscort.

Anne Wegener, Nicole Plock und Alexandra Matthies grüßen aus Indien

gepostet am 7. Okt, 2014
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Unser dritter Tag in Indien am NID Bangalore.
Ein aufregender Tag nicht nur für uns, sondern auch für die indische Bevölkerung.
Denn heute wird nicht nur der Geburtstag Mahatma Gandhis gefeiert, sondern erstmals wurde dieser Feiertag zu seinen Ehren zum „National Cleaning Day“ erklärt – und wir mittendrin.
Gemeinsam haben wir mit unseren neuen Freunden vom National Institut of Design Bangalore geputzt, gepflanzt und gemalt.

Our third day in India at NID Bangalore!
An exciting day not just for us but also for the Indians, as today is not only Mahatma Gandhis birthday being celebrated but also this Holiday was just declared as „National Cleaning Day“ for the first time – and we were right in the middle!
Together with our new friends from National Institute of Design Bangalore we cleaned, planted and painted.

Bilder: Anne Wegener, Nicole Plock, Alexandra Matthies

Prof. Gerhard Friedrich – Der Designprozess der BMW Group

gepostet am 29. Mai, 2014

BMW Designprozess Vortrag

Bild: Katja Riley, Prof. Jan Vietze

 

Wir dürfen uns wieder auf interessanten Besuch am Freitag freuen! Gerhard Friedrich besucht die HTW im Rahmen der EINSICHTEN-Reihe. Wir danken dem EINSICHTEN-Team für die Ermöglichung. Danny ist auch schon ganz aus dem Häuschen…

Gerhard Friedrich, ehemals Modellbauer bei Opel, leitet heute das Produktlinienmanagement Design LG und ist darüber hinaus Hochschulbeauftragter der BMW Group in Österreich, Frankreich und Deutschland. In einem kurzweiligen Vortrag schildert er seinen beruflichen Werdegang und gewährt Einsichten in das Berufsfeld Automotive Design mit Bezug auf einen der wertvollsten Automobilhersteller weltweit.

 

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Peter Wouda – Das 1 Liter Auto

gepostet am 12. Nov, 2013
Peter Wouda

Wir freuen uns im Rahmen der Veranstaltungsreihe EINSICHTEN am 19.11.2013 Peter Wouda bei uns begrüßen zu dürfen. Er ist der Leiter des Exterior Design am Volkswagen Design Center Potsdam. Im Rahmen der kommenden Veranstaltung wird Peter Wouda über den Designprozess und die Entwicklung des VW 1-Liter Autos XL1 informieren.

Der heutige Aufsichtsrat Vorsitzende der Volkswagen AG, Prof. Dr. Ferdinand Piëch, hatte Anfang des Jahrhunderts das visionäre Ziel formuliert, ein vollwertiges, alltagstaugliches Auto mit einem Verbrauch von einem Liter zur Serienreife zu bringen. Mit dem zweisitzigen XL1 ist diese Vision Realität geworden. Der XL1 von Volkswagen ist mit einem Verbrauch von 0,9 l/100 km das sparsamste Serienautomobil der Welt.

Wir freuen uns auf den automobilen Protagonisten mit nur 795 kg Gewicht, 0,189 Cw effizienter Aerodynamik, perfektionierter Leichtbauweise und trotzdem nur 21 g/kg CO2 Emission.

Bilder: Katja Riley

Thanh Tam in Helsinki

gepostet am 26. Okt, 2013
Tikkurila-Campus-Atrium

Unsere Kommilitonin Thanh Tam Huynh ist zur Zeit in Helsinki an der Helsinki Metropolia University of Applied Sciences. Hier Ihr Bericht:

Die Orientierungstage Ende August waren bunt und voller Trubel: neue Umgebung, neue Gesichter, andere Sprache. Da noch nicht allzu viel los war, konnten wir bei spätsommerlichen, für uns Berliner teils frühherbstlichen, Temperaturen raus in die Natur, an den See, … und die Seele baumeln lassen.  Wir erkundeten Helsinki und die Umgebung, die Architektur, die Museen. Mehrere Inseln, wie Suomenlinna und Korkeasaari, sind mit der Fähre innerhalb kurzer Zeit erreichbar und bieten immer wieder was für Aug´ und Seele. Die Helsinki Design Week und die Habitare Messe gaben uns eine Einführung ins skandinavische Design.

Der Tagestrip nach Tallinn mit der zauberhaft mittelalterlichen Old Town bleibt unvergessen, wie auch spannende Tage in St.Petersburg mit majestätischer Kulisse bei Tag und Nacht. Die Abschlusspräsentation des ersten Kurses Innovation Project Industrial und Interior Design Studenten fand am 10. Oktober statt. Da die Kurse im Block stattfinden, konnten wir uns die letzten sieben Wochen voll und ganz auf diesen Kurs konzentrieren. Ideenfindung, Planung und Umsetzung innerhalb von vier Wochen mit finalem Event auf einem der Hauptplätze Helsinkis – und Afterparty als krönender Abschluss. Product Development, Interior & Lightning Design, Design & Sculpture sowie Life Drawing & Painting stehen noch an, bevor es im Dezember wieder zurück nach Berlin geht. Davor aber noch Finnlands ehemalige Hauptstadt Turku besuchen und sich von Porvoos vorweihnachtlicher Stimmung verzaubern lassen, bevor der finnische Winter hereinbricht. Und dann heißt es: auf nach Lappland und hoffentlich die Nordlichter bewundern!

Tobias Dreifke in Cincinnati

gepostet am 10. Okt, 2013
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Unser Kommilitone Tobias Dreifke ist in Cincinnati angekommen. Seine neue Heimat wird bis zum Ende des Semesters das Department Design, Art, Architecture and Planning, ein Teil der University of Cincinnati, sein. Er ist von den fantastischen Möglichkeiten der Werkstätten, Mensen und Sportstätten beeindruckt. „Die Tage hier sind voller Eindrücke.“, so Tobias. Hohe Ansprüche, tagelanges Zeichnen und ein intensives Studium werden von nun an sein Alltag sein. Tobias legt uns Cincinnati ans Herz und schwärm von seiner tollen Exchange Uni.