Abschlussarbeiten unserer Studierenden | Thema: Public Spaces

gepostet am 7. Jun, 2020

Heute stellen wir euch drei Bachelorarbeiten vor, welche im öffentlichen Raum Anwendung finden.

 

 

 

Riccardo Falletta entwickelte Rhizom: Ein nachhaltiges, flexibles Konzept für temporären Wohnraum:

Rhizom bietet eine effektive, ­nachhaltige und anpassungsfähige Lösung für die ­demographische Zu- und Abnahme in der Region Berlin-Brandenburg und den ständig wachsenden Wohnungsmangel. Rhizom besteht aus einem Satz ­vorgefertigter Elemente, die sich leicht und ohne die Notwendigkeit von ­Baustellen montieren lassen und die den Bau von ­kleinen, mittleren und großen ­Wohneinheiten, Büros und ­Gemeinschaftsräumen, sowohl ­geschlossen als auch offen, in kurzer Zeit und zu ­geringen Kosten ermöglichen. Nach dem Zusammenbau können die ­Wohneinheiten dank ihrer Modularität ­zerlegt und an anderer Stelle wieder ­zusammengebaut werden, ohne dass ­Gebäudereste entstehen. Die Vorfertigung, die sich in den letzten Jahren als vorteilhafte Bauweise etabliert hat, ermöglicht auch eine effiziente Transportlogistik, eine schnelle und präzise Montage und Demontage. Die Einheiten können je nach ­Bedarf, ­Anforderungen und ­wirtschaftlicher Kapazität nach Belieben ­konfiguriert werden. Entwickelt, um sich in ländliche Räume zu integrieren, knüpft es sowohl formal als auch konstruktiv an die deutsche Tradition der Fachwerkhäuser an und wird sowohl in der mobilen als auch in der temporären Architektursbewegung ­eingeordnet.

 

 

Betreut durch Prof. Birgit Weller & Prof. Sebastian Feucht.

 

 

 

Christopher Purbst entwarf eine, weitgehend autarke, Toilette:

Die save your shit – Toilette, ist eine Trockentrenntoilette für den öffentlichen Raum. Sie verfolgt das Konzept der Wiederverwertung von menschlichen Fäkalien, um diese als Ressourcen zu verwenden. So lässt sich Kot gut fermentieren und über den Vorgang des Kompostierens zu Schwarzerde verarbeiten. Urin lässt sich unter anderem direkt als Dünger verwenden, da es einen hohen Anteil an Stickstoff und Phosphor enthält. Dieses Toilettenmodul arbeitet weitgehend autark. Es besitzt ein System zur Regenwasseraufbereitung, ein Solarmodul zur eigenen Energieversorgung und ein zuverlässiges Servicekonzept, welches eine optimale Reinigung, Versorgung und Weiterverwertung der Fäkalien garantiert.

 

 

Betreut durch Prof. Sebastian Feucht & Prof. Birgit Weller.

 

 

Max Hausmann entwarf MOB-001: Eine innovative Parkbank:

MOB-001 ist eine bewegliche Parkbank, die Nutzer*innen mehr Freiheit im öffentlichen Raum gibt. Die Bewegungszonen (z.B. Parks und Kiezblöcke) können mit einem Bluetooth-Low-Energy System dynamisch abgegrenzt werden.

 

 

Betreut durch Prof. Birgit Weller und Prof. Jan Vietze.