Abschlussarbeiten unserer Studierenden | Thema: Health

gepostet am 24. Jun, 2020

Bachelorarbeiten unserer Studierenden zum Thema Gesundheit.

 

Li Yuanyuan entwarf einen Stillraum für den urbanen Raum:

Dieser Stillraum kann überall dort eingerichtet werden, wo man sich um das Baby kümmern muss, aber häufig kein Babyzimmer in der Nähe ist, wie z. B. U-Bahnstationen, Parks, Krankenhäuser und andere öffentliche Orte mit vielen Eltern und Babys. Er ist klein, einfach zu installieren und kann leicht mit einem kleinen Lkw an seinen Bestimmungsort transportiert werden. Das Stillraum ist mit einem Verkaufsautomaten, einem Wickeltisch, einem Babystuhl, einem Stillstuhl, einer Stromversorgung, einer Wasserquelle, einer geothermischen Tafel und anderen Geräten ausgestattet. Er kann allein mit Solarzellen betrieben werden. Benutzer können über die entsprechende APP Stillräume in der Nähe suchen, Termine vereinbaren und einkaufen usw. An der Außenseite des Stillraums werden hellere Farben verwendet, die es den Benutzern ermöglichen, sie leicht zu identifizieren und zu finden. Im Inneren werden Farben verwendet, die eine beruhigende und besänftigende Wirkung auf das Baby haben, sowie indirekte Lichtquellen, die eine entspannte Atmosphäre für Eltern und Babys schaffen.

 

 

Betreut durch Sebastian Feucht & Prof. Pelin Celik.

 

 

 

 

 Maria Soravito entwickelte „Noah“: Ein innovatives Gadget zur Verbesserung der Schlafqualität.

Noah ist ein nutzerorientiertes therapeutisches Hilfsmittel in Form eines innovativen Gadgets. Dieses hilft dem Anwender dabei, einen entspannten Zustand vor dem schlafengehen zu erlangen und sorgt langfristig für eine bessere Schlafqualität. Noah soll insbesondere Menschen mit stressbedingten Schlafstörungen helfen, spricht jedoch auch all diejenigen an, die Probleme mit dem abendlichen „Abschalten“ haben und dadurch nicht einschlafen können.

Entstanden ist schließlich ein therapeutisches Set. Dieses besteht aus einem handlichen smarten Begleiter, der über Biofeedback-Sensoren verfügt, die den eigenen Gemütszustand messen. Der Nutzer wird zudem akustisch durch diverse Entspannungsübungen und Rituale geleitet. Das Set umfasst außerdem eine Lampe, die die gemessenen Biofeedback-Werte visualisiert, sowie eine Ablage, die als drahtlose Ladestation für den smarten Begleiter und die Lampe dient.

 

 

Betreut durch Prof. Pelin Celik & Birgit Weller

 

 

 

 

Lukas Franz entwickelte Panorama: Ein System zur Verbesserung des Raumklimas

Mit Panorama ist immer Frühling – atme frische Luft und genieß´ die Temperaturen. Das auf Modulen aufgebaute System, sorgt für ein nachhaltiges Raumklima und individuelle Komfortzonen. Was du wirklich brauchst, ermittelst du einfach per App. Scanne deine Räume in Augmented Reality und erhalte individualisierte Module. Kontrolliere dein Raumklima spielend leicht und sei Teil eines Cradle-To-Cradle Kreislaufs.

 

 

Betreut durch Pelin Celik & Sebastian Feucht.

 

 

 

 

Patrick Dippe entwickelte einen innovativen Laufschuh, welcher das Verletzungsrisiko minimiert:

Das Konzept Auxetic Runner zielt durch seinen Aufbau darauf ab, Verletzungen beim Laufsport zu reduzieren. Hierbei enthält der Schuh verschiedene Elemente, die für einen direkten Schutz des Sprunggelenkes sorgen und zudem eine fachgerechte Nutzung erleichtern. Kommt es zu der Situation, dass ein Läufer umzuknicken droht, wird diese unnatürliche Bewegung in einem ersten Schritt durch eine Abschrägung der Sohle abgedämpft. Diese Abschrägung ist im vorderen Bereich der Außenseite des Schuhs platziert, da der Fuß größtenteils an dieser Stelle wegknickt. Durch die daraus resultierende Inversionsbewegung ist das vordere Außenband einer besonders hohen Belastung ausgesetzt. Diese kann durch das Abdämpfen der Bewegung ein Stück weit reduziert werden. Da dies jedoch nicht ausreicht, um dem Sprunggelenk einen ausgiebigen Schutz zu bieten, enthält der Schuh weitere Besonderheiten. Ein integriertes Bandagen System umschließt die speziell zu schützenden Bereiche des Fußes. Während des Umknickens übt der Fuß einen Druck auf die Außenseite der Bandage aus. Durch diese Druckeinwirkung entsteht eine Zugwirkung auf der Innenseite, welche wiederum dafür sorgt, dass die Schale des Schuhs zusammengedrückt und das Sprunggelenk stabilisiert wird. Das dritte Element stellt ein auxetisches Textil dar, welches im Bereich des vorderen und mittleren Außenbandes platziert ist. Drückt das Sprunggelenk an dieser Stelle gegen die Außenwand, so verhärtet sich das Textil. Dabei gilt, je größer der Druck desto stärker die Verhärtung. Bei abnehmendem Druck kehrt das auxetische Textil wieder in seinen Ursprungszustand zurück. Ein weiteres Element der Konzeption ist die Kommunikation des Verschleißzustandes des Schuhs. Die Gelkissen der Sohle enthalten eine Vielzahl kleiner Farbkugeln, welche bei abnehmender Dämpfung nach und nach aufplatzen und somit das Gelkissen verfärben. Hierdurch wird der Läufer auf die sich verschlechternde Dämpfung hingewiesen und der Laufschuhwechsel kann zeitgerecht vorgenommen werden.

 

 

Betreut durch Prof. Jan Vietze & Prof. Pelin Celik.